Über uns

Die Sommertourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des ganzen Jahres Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Umland, auf der Schwäbischen Alb, überwiegend im nahen Alpenraum aber auch im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleiterinnen und Tourenleitern.

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden.

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Sie haben Interesse bei und als Tourenleiterin / leiter  tätig zu sein, fragen sie einfach an.

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Tourenwart:
Hermann Schiebel, Silcherweg 9, 88447 Warthausen,
Tel. 07351 / 74838               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Wir starten wieder im kleinen Rahmen

Weitere Informationen: davjdavleitfadenteilnehmende-1.pdf

Jahresprogramm für Sommertouren

Weitere Informationen: jahresprogramm-druck.pdf

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16. Aug. 20

05:oo Uhr bis ca. 21:oo Uhr

Piz Riein, hoch über dem Vorderrheintal

Naturpark Beverin

Von Tenna aus auf den Aussichtsberg hoch über der Vorderrheinschlucht

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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20. Aug. 20

20.8. 9:30 Uhr bis 23.08. ca. 16:00 Uhr

Abgesagt, Sommertreffen DAV BC - CAI Asti

Landsberger Hütte

Das Sommertreffen zwischen dem DAV Biberach und den CAI Asti findet in diesem Jahr im Bereich der Landsberger Hütte in den Allgäuer Alpen statt.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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27. Aug. 20

07:00 bis ca. 19:00

Überschreitung Bschiesser und Ponten

Tannheimer Berge

Von Schattwald aus wird der Bschiesser und Ponten bestiegen

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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02. Sep. 20

Mehrtagesunternehmung

Bergtouren in den Dolomiten

Dolomiten

Bergtouren rund um die Seiser Alm

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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27. Sep. 20

07:00 bis ca. 17:00 Uhr

Bergtour auf die Rote Flüh

Tannheimer Tal

Von Nesselwängle aus wird der Gipfel der Roten Flüh erstiegen

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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18. Okt. 20

08:oo bis 18:oo Uhr

Von Balderschwang zum Hochschelpen

Vom Hochschelpen bietet sich ein schöner Rundblick über die Allgäuer Berge

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

Übungsleiter

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Annette Brade

Tourenleiterin

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Reinhard Klug

Tourenleiter

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Rolf Kunzmann

Tourenleiter

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Peter Kübler

Tourenleiter

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Wolfgang Mettenleiter

Tourenleiter

Wanderführer

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Josef Prinz

Tourenleiter und Ehrenvorsitzender

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Hermann Schiebel

Tourenleiter und Tourenwart

Wanderführer

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Monika Schumacher

Tourenleiterin

Familiengruppenleiterin

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Valerie Wörz

Tourenleiterin

Wanderleiterin

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Beate Shaw

Tourenleiterin

Wanderleiterin und Trainer C Bergwandern

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Chris Shaw

Tourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen

07351 4292218

Adolf Xeller

Tourenleiter

07351 29366

Berichte

Meßkirch - Felsentäle - Sigmaringen

30. Juni 2020, Meßkirch - Donautal - Sigmaringen.

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Meßkirch - Felsentäle – Sigmaringen

Nach der langen, Corona bedingter Pause, machen wir uns bei schönem Wanderwetter zu zehnt mit Zug und Bus auf den Weg nach Meßkirch. Durch die Altstadt von Meßkirch und ein Industriegebiet, erreichen wir den Wald und bald das Naturdenkmal Felsentäle. Über Sturmholz kletternd und feuchte Stellen umgehend, kriechen wir durch die Höhle oder durchtreten das Tor. Nach einer Trinkpause wandern wir am Waldrand entlang, zur Verena Kapelle zur Mittagsrast. Der Donau zu, geht es am Golfplatz und durch ein tristes Kieswerk über Inzigkofen zum Amalienfelsen. Leider ist die Badestelle so dicht mit Brennnesseln bewachsen, dass ein Durchkommen und Abkühlen nicht möglich ist. Ein paar Teilnehmerinnen besuchen die Hängebrücke über die Donau, die anderen Wanderer machen es sich auf einer Holzliege bequem. Über einen Wiesenweg und den Donaudamm erreichen wir Laiz und folgen rechts der Donau dem Schaukelweg. Über das ehemalige Gartenschaugelände und einem Stopp an der Eisdiele geht es zum Bahnhof Sigmaringen und mit dem Zug über Aulendorf zurück nach Biberach.

Autor: Monika Schumacher

Abschlusswanderung am und im Donautal

08. Dezember 2019, Donautal.

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Am Sonntagmorgen trafen sich 11 Wanderer am Parkplatz in Biberach. Mit Fahrgemeinschaften ging es zur Donau bei Munderkingen. Hier wartet schon ein weiterer Teilnehmer auf die Gruppe. Bei wiedererwarten gutem Wetter, teilweise Sonne, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und wenig Wind ging es erst durch die sehenswerte Altstadt von Munderkingen hinauf und nach Süden aus der Stadt hinaus. Auf einer Gemeindeverbindungsstraße und über Feldwege wird der höchste Punkt der Tour bei Gütelhofen erreicht. Hier bietet sich eine großartige Rundumsicht mit der Schwäbischen Alb, dem Donautal bei Ober-, Untermarchtal und Munderkingen. Auf der Südseite der Blick über die wellige Fläche von Oberschwaben bis zu den Alpen am Horizont. Nun führt der Weg weiter nach Obermarchtal, durch den Ort hindurch und hinab zur Donaubrücke am Wehr. Über der Donau steht fast wie eine Burg das Kloster. Dies war gleichzeitig der Umkehrpunkt unserer Tour, die nun zwischen der Bahnlinie und der Donau zurückführt nach Untermarchtal. Unterwegs wurde die Mündung der Lauter in die Donau passiert. Auf dieser Strecke war sehr gut zu sehen, wie aktiv der Biber in die Landschaft eingreift. Mehr als ein Dutzend Bäume waren frisch gefällt und unter der Eisenbahnbrücke der Lauter hingen mehrere Moosnester der Wasseramsel. Nach eine Pause mit einem kleinen Weihnachtsgeschenk für alle Teilnehmer führte der Weg am schönen Bahnhof von Untermarchtal vorbei wieder hinauf auf die Anhöhe, diesmal nördlich der Donau, und dann hinunter, in einem kleinen Schlenker, nach Algershofen. Hier entspringen die warmen Quellen von Algershofen. Das Wasser kommt ganzjährig mit 16 Grad aus dem Boden. In kurzer Zeit ging es dann über den Kreuzweg der zur Frauenkirche führt zurück zum Parkplatz in Munderkingen. Nach der folgenden Einkehr konnte das Wanderjahr 2019 abgeschlossen werden.

Autor: Hermann Schiebel

Rundwanderung im oberen Linzgau

17. November 2019, Bei Heiligenberg.

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Am heutigen Morgen, dem Sonntag 17. November 2019, bin ich mit 12 weiteren Wanderern bei Regen in Biberach gestartet, mit der Animation vom Regenradar im Kopf, dass eine trockene Region nördlich des Bodensees sei. Bei der Ankunft in Heiligenberg regnete es noch, kein Wind und keine Sicht in Sicht.....- wir gingen gut beschirmt los. Die Mittagsrast in der barocken Wallfahrtkirche in Betenbrunn war angenehm auf gepolsterten Kirchenbänken mit Fußbodenheizung. Als wir aus der Kirche raus kamen traf die Radarprognose zu, es regnete nicht mehr.
Trotzdem  haben wir uns kurz vor 2 Uhr die letzten 5 Kilometer geschenkt und sind Einkehren gegangen. Kurz und bündig: "Größtenteils
aussichtslos" - aber gute Stimmung. Alle waren froh, an so einem Schlechtwettertag etwas getan zu haben.

Autor: Monika Schumacher

Felsenweg bei Inzigkofen

22. Oktober 2019, Donautal.

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Am 22.Oktober begaben sich 12 Wanderer unter der Leitung von Monika Schumacher auf den Felsenweg bei Inzighofen. Von Laiz aus ging es zunächst kurz an der Donau, dann an der Schleie entlang hinauf zur Ruine Gebrochen Gutenstein, wo mit herrlicher Sicht ins Donautal und die Mündung der Schleie die Mittagsrast erfolgte. Nach dem Abstieg zum Bahnhof Inzighofen führte der erneute Aufstieg durch die verschiedenen sehr beeindruckenden Felsengrotten. Vollzählig wurde 2 x die neue Hängebrücke (sehr wacklig) überquert, um die Eremitage der Meinradskapelle zu besuchen. Danach ging es noch über die Teufelsbrücke, die einen herrlichen Blick auf die große Donauschleife bot und über den Amalienfelsen zurück entlang der Donau nach Laiz. Sonnenschein und wunderschöne herbstliche Färbung machten diese Wanderung unvergesslich.

Autor: Wilhelmine Stützle

Wanderwoche Puez - Geisler-Gruppe

14. September 2019 - 18. September 2019, Dolomiten.

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Wir starteten bei wunderschönem Wetter unsere Fahrt nach St. Christina im Grödner Tal. Ohne Stau konnten wir die Fahrt genießen und waren bereits um die Mittagszeit in unserer Unterkunft auf der Fermeda Hütte. Am Nachmittag
starteten wir zur Seceda (2518m). Am nächsten Tag führte unsere Wanderung über die Regensburger Hütte und die Pizascharte zum Col da la Pieres (2741m). Die Ausblicke zur Brenta- und Adamellogruppe waren beeindruckend und spektakulär. Der Abstieg über die Sielesscharte, das Roas- und Wasserinnental stand dem Aufstieg in nichts nach. Am dritten Tag umrundeten wir die Geislergruppe über die Mittagsscharte und zurück über die Panascharte. Der Aufstieg über die Panascharte forderte alle unsere Kräfte. Nachdem jedoch auf der anderen Seite immer eine Hütte mit gutem Kaffee und Kuchen zu finden war, ging alles sehr entspannt vonstatten. Der vierte Tag erwies sich mit der Tour zum Monte Pic (2348m) als eine richtig schöne, gemütliche Panoramawanderung. Leider war am nächsten Tag unsere „Wanderwoche“ schon zu Ende. Unsere Unterkunft war in puncto Service, Essen und Gemütlichkeit wohl eher Hotel als nur eine „Hütte“. Die Tour war absolut gut geplant und wird wohl jedem Teilnehmer noch lange positiv in Erinnerung bleiben. Tourenleiter Wolfgang Mettenleiter versprach im kommenden Jahr auf der anderen „Talseite“ zwischen Langkofel und Rosengarten eine Fortsetzung der Dolomitenwanderung anzubieten.
Bilder: Erich Dollinger

Autor: Oliver Diebold

Urbeleskarspitze

18. August 2019, Allgäuer Alpen.

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Keine leichte aber in meiner Erinnerung nachhaltigbeeindruckende Tour
• Mein erstes Gipfelerlebnis mit Steinschlaghelm 
 
Noch recht müde am frühen Morgen schaukelt uns Adolf Xeller mit seinem VW zum Ausgangsort am Ende von Hinterhornbach , wir queren die Holzbrücke über den Hornbach und parken daneben für einen freiwilligen Obulus.
Zunächst passieren wir das Gatter einer Weide und bergauf den bewaldeten Nordhang der Hornbachkette, unterbrochen durch 4 maliges überschreiten einer neuen Forststraße. Im 2 stündigen Anstieg markieren in teils 500 Hm-Schritten beschilderte Bänke die Höhenmarken und auf denen wir manchmal die gegenüberliegende Hochfläche des Großen Wilden, den majestätisch aufragenden Hochvogel und die zerklüftete Dolomit-Roßzahngruppe anstaunen. Dabei folgen wir dem Pfad zum Kaufbeurer Haus, auf 2007 m, das derzeit renoviert und für ÜN weder geöffnet noch bewartet wird.
Bei unsrer ersten Vesper, gekrönt mit frischem vorort gezapftem Quellwasser genießen wir schon ausgiebig im naturwilden Urbeleskar den Blick auf Urbeleskarspitze, Bretterspitze und Gliegerkarspitze. Wir folgen zunächst dem Pfad auf die Bretterspitze und nehmen den Weg über das Geröllfeld, unsere Stöcke lassen wir am Helmut-Schmidt-Kreuz zurück und erobern dank der roten Markierungen und Steinmännchen Tritt für Tritt unter fachkundiger Anleitung von Adolf Xeller langsam den schroffen Berg mit Händen und Füßen. Mein ungeübtes Auge verirrt sich immer wieder in den bröckeligen Steilstufen ,ständig fragen wir uns:“ wo geht es weiter“.   Ca 14:20  Uhr erreichen wir das Gipfelkreuz am Westgipfel und ich sehe, dass der Ostgipfel noch höher ist. Der Blick hinüber ist mir genug, weiter hinten steht die Zugspitze klar zu sehen mit ihren Gipfelaufbauten und über schneebedeckte Gipfel blicken wir Richtung Süden. Adolf trägt uns 4 vom DAV BC in das 20 Jahre fassende dicke Gipfelbuch ein, wir tafeln aus unseren Rucksäcken und die Sonne brennt!
Der Abstieg ist ein respekteinflößendes Unterfangen, nur kein Blick nach unten, immer schön die 3 Punkt-Regel und Ruhe bewahren. Es dauert unendlich lange, ich erbitte eine kurze Verschnaufpause, Trinken hält das Hirn klar. Das Geröll ist locker, es knirscht und jeder Tritt bietet dieses Geräusch - und die Helme bewähren sich.
Wir brauchen und nehmen uns Zeit!! Später staune ich, dass der von weitem recht steile massive Felsberg uns gnädig , insbesondere mich, aufgenommen und wieder losgelassen hat.
Über die langgezogene steinige Geröllzunge gleiten die müden zum Glück noch trittsicheren Füße abwärts, Auftanken zum Schlußspurt an der Quelle neben dem Kaufbeurer Haus und mit unverminderter Konzentration passieren wir zunehmend schweigsam die immer „niedriger“ stehenden Bänke. Gegen 22:30 Uhr zurück am Parkplatz in BC behindert doch tatsächlich ein Gewitterguss unser Umsteigen ins eigene Gefährt – Alle denken nur noch ans Duschen und den Wunsch, die müden Glieder zu strecken.
Danke an  Adolf, dass du mir und uns diesen Horizont heute geschenkt hast!

Autor: Christa Bolle

4 Tage Touren bei der Landsberger Hütte

23. Juli 2019 - 28. Juli 2019, Tannheimer Berge.

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Spitzentanz und Baden um die Landsberger Hütte
Mit 2 PKWs fuhren wir zu siebt nach Tannheim. Von dort aus schaukelte uns die Neunerköpflebahn bequem auf 1791m. In gemütlichem Auf und Ab und optimalen Bedingungen erstiegen wir das Neunerköpfle, die Sulzspitze und die Schochenspitze und erreichten am Nachmittag die Landsberger Hütte. Nach dem Zimmerbezug und etwas Pause, packten wir unsere Badesachen und kühlten uns in der unter der Hütte liegenden Lache ab. Auf dem Rückweg zur Hütte wurden wir von einem Teilnehmer über botanische Raritäten am Wegrand aufgeklärt. Die Besteigung der Lailachspitze (2274) am 2. Tag war etwas anspruchsvoller, und 3 Teilnehmer haben Anbetracht der steinigen Rinne auf die 4 Gipfelstürmer auf einem Joch gewartet. Auf dem Rückweg sind noch einige auf den Gipfel der Lachenspitze (2125m) gestiegen. Auch an diesem Tag war wieder Abkülung in der Lache
angesagt. Am 3. Tag ersteigen wir erst die Rote Spitze (2130m) und wanderten über ein Teilstück des Saalfelder Höhenwegs über den Kirchendachsattel zum Schrecksee. Zwei machten noch einen
Abstecher zum Kastenkopf. Nach einem abkühlenden Bad im Schrecksee wurde die Runde über die Lahnerscharte wieder zum Saalfelder Weg geschlossen. Nach einem Bad in der Lache, guter
Verpflegung und freundlicher Bedienung auf der Landsberger Hütte war auch dieser Tage gut ausgefüllt. Am 4 Tag war nur noch der Abstieg über den Traualpsee zum Vilsalpsee zu bewältigen. Nach einer Einkehr im Gasthaus am See wurde die Fahrt mit dem Bus nach Tannheim und nach Biberach zurück absolviert. Vier wunderschöne Bergtage mit optimalen Bedingungen in den Tannheimern waren zu Ende. Eine Teilnehmerin schrieb: Wir schwammen in 1800 m Höhe an Alpenrosen vorbei und durften auf prämierten Höhenwegen der Tannheimer jeden Gipfel mitnehmen, den unser Wanderherz wollte.

Autor: Monika Schumacher

Wanderreise in den Pyrenäen

26. Juni 2019 - 07. Juli 2019, Pyrenäen in Andorra und im span. Torla.

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Der 26. Juni war das Startdatum für 12 Personen um sich auf den Weg in die Pyrenäen zu machen. Mit Bus, Flugzeug und Mitwagen wurde das Quartier in Soldeu / Andorra erreicht. Gleich am ersten Tourentag wurde über den Circ de Tristaina der Pic de Tristaina mit 2876 m erstiegen. Ein herausragender Aussichtsberg der uns das gesamte Panorama der südwestlichen andorranischen Pyrenäen zeigte. Der nächste Tag brachte eine Erholung. Das Hochtal des Pessons mit bis zu 20 verschieden großen Seen führte uns am Talende bis auf die Collada dels Pessons auf 2792 m. Auf dem Abstieg wurden die Seen bei mehr als 30 Grad auch zum Baden genutzt. Das Zentrum von Andorra war das Ziel des dritten Tourentages. Der Pic de Casamanya alleine im Zentrum von Andorra stehend, ermöglichte schon beim Aufstieg und erst recht am Gipfel auf 2740 m eine ungestörte Rundumsicht über den Kleinstaat Andorra. Nun folgte eine Tour ohne Gipfelanstieg. Durch ein wunderbar blühendes Tal erfolgte der Aufstieg bis auf 2340 m zum Estany de l‘Estanye. Hier konnte geruhsam Pause gemacht und geschwommen werden ehe der Abstieg mit zwischenzeitlicher Einkehr erfolgte. Der letzte Tag in Andorra wurde nochmals richtig anstrengend. Über zwei Seen ging es in recht unwegsamen Gelände, zuletzt im Schwierigkeitsgrad II bis auf den Coll de Noe‘ mit 2710 m. Der angestrebte Gipfel musste wegen Zeitüberschreitung ohne uns auskommen. Die Zeit in Andorra war vorbei und der Wechsel in die westlichen, spanischen Pyrenäen stand an. Unterwegs wurde bei Benasque noch eine kleine Tour im Anblick des Hauptkammes der Pyrenäen unternommen. Hier, von Torla aus, wurden nun keine Gipfeltouren mehr gemacht. Zuerst war der Canon de Anisclo das Ziel. Der sehr stark eingeschnittene Canon wird vom Rio Bellos gestaltet und weist neben einer überraschenden Pflanzenwelt, den imposanten Wasserfällen und den Nistplätzen von mehren Geierpaaren viele Überraschungen auf. Die Königsetappe was die Länge angeht, stand am achten Tourentag an. Mit 23 km Länge und fast 1200 Hm wurde der Weg über die Faja de Pelay zur Herausforderung. Faja‘s sind Höhenwege durch fast senkrechte Felswände die auf natürlichen Felsbändern angelegt sind. In unserem Fall waren der Höhenunterschied nach unten ca. 900 m und nach oben 400 m. Der Rückweg erfolgte im bekannten Valle de Ordesa mit seinen zahlreichen Wasserfälle und den bis zu 1400 m hohen Seitenwänden. Es folgte wieder ein ruhiger Tag der uns die Schönheiten des Valle de Rio Ara und ausreichend Erholung beim Schauen und Plantschen lies. Eine ganz andere Welt eröffnete sich am letzten Tourentag. Pralle Sonne in einem Karstgebiet mit völlig neuer Pflanzenwelt. Der Anstieg führte uns über einen breiten Rücken sehr gleichmäßig bis auf 1958 m Höhe . Hier dann die Überraschung. Wir standen an den bis zu 1000 m abfallenden Steilwänden des Canon de Anisclo. Was nun folgte war ein phantastisches Schauspiel. Bis zu 14 Geier boten uns eine 20 minütige Flugschau, unter uns, auf gleicher Höhe und kurz darauf über 1000 m über uns. Immer wieder begann dieses Spiel von neuem. Ein beeindruckender Abschluss unserer insgesamt 12 tägigen Wanderreise in die Pyrenäen.

Autor: Hermann Schiebel

Bergtour auf den Hönig ( Ersatz für Galtjoch )

13. Juni 2019, Lechtaler Alpen.

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Bergtour auf den Hönig (Ersatz Galtjoch)
Eine nicht gerade kleine Gruppe macht sich an diesem Morgen in Richtung Lechtal auf den Weg. Aus dem Ursprungsziel dem Galtjoch, wurde der Hönig (2034 m). Der Schnee der da oben im Joch noch liegt, hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie sich dann aber schnell zeigen sollte, nicht im negativen Sinne. Von Berwang / Brand aus beginnt ein etwas mühsamer Anstieg über steiles Grasgelände, von dem man über einen angenehmen Serpentinensteig überraschend schnell auf den flachen Gipfel mit seinem Kreuz gelangt. Man kann es kaum glauben, dass man schon oben ist. Vorher aber erlebt man einen üppigen Pflanzenwuchs im Grasgelände. Der Hönig ist ein Gras / Felsberg und gilt als der schönste Blumenberg der Lechtaler Alpen schlechthin. ‘‘Blumerlliebhaber‘‘ und Hobbybotaniker kommen hier voll auf ihre Kosten. Vom Allermannsharnisch (Allium victorialis), dem Bergknoblauch, auch Siegwurz genannt, Knabenkraut, Soldanella, das echte Alpenglöckchen,Alpenanemone, Enziane, Trollblumen und vielfarbige Gräser, über die Schmetterlinge und andere Insekten tanzen, kann man stets dem teils noch schneebedecktem Galtjoch zuwinken und die Zugspitz grüßen. Am meisten Aufmerksamkeit zog wohl der Allermannsharnisch auf sich. Hier konnten es einige Bergfexe nicht lassen, sich näher auf botanikbezogene Erforschungen einzulassen. Nach einer wirklich ausgiebigen Jause mit Blick auf die Lechtaler Berge, steigen wir gemächlich zur Kögeleshütte hinab. Eine urige, schöne Hütte auf einem Almsattel mit sehr netten Wirten. Anschließend an die Hüttenrast beginnt der Abstieg hinab zum Parkplatz und wir machen uns auf zum krönenden Abschluss, dem Wasserfall des Rotlech bei Rinnen zwischen Berwang und Weißensbach. Hier lassen wir uns beeindrucken von imposanten Naturgewalten, um danach den Nachhauseweg anzutreten. Es war ein gelungener, wunderbarer Tag.

Autor: Lisa Raible-Louati

Bergtour auf den Breitenberg

04. Juni 2019, Allgäuer Voralpen.

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Nach allgemeiner Besorgnis des vermissten Abkömmlings Oliver am Parkplatz Memmingerstraße konnte es nach dessen glücklichen Auftauchen endlich losgehen. Bei der Ankunft am leicht geänderten Startwanderziel, aufgrund der unsicheren Begehbarkeit des Ursprungsweges durchs „ Daufa‘‘, erfolgte die hoch komplizierte, ausgetüftelte Verteilung der 2 PKWs auf die unterschiedlichen Parkplätzen. Danach konnte uns niemand mehr aufhalten, das Breitenbergziel in Angriff zu nehmen. Mit nur einer weiblichen Person, die an diesem Dienstag die Frauenwelt vertrat, ging‘s hinauf über den Westrücken bei wahrlich sommerlichen Temperaturen. Zunächst führt unser Weg über die Steinacher Ache in wenigen Minuten zum Waldrand. In langen Kehren über viel Wurzelgeflecht durch den Wald bergauf begegnen wir der Natur. Dem schwarzen Alpensalamander, mitten in der Paarung gestört und später der kleinen Blindschleiche, die ihre Körperwärme noch nicht erreicht hat. Weiter geht es zügig bergauf mit immer wieder wunderschönen Ausblick auf die Bergkulisse der Allgäuer Hochalpen. Nach 2 Rasten und etlichen Alpenbotanischen Erlebnissen in Gestalt von Trollblumen, Windröschen, Alpenglöckchen, Enzianen und einen Hang voll Primula Auricula erreichen wir schließlich das Ziel Breitenberg mit der Ostlerhütte, die im Übrigen eine der ältesten Schutzhütten des Allgäus ist. Ein paar Meter östlich der Hütte liegt der höchste Punkt des Breitenbergkammes (1838m) Dort, an der Ostlerhütte machen wir Rast und genießen die phantastische Aussicht auf den Aggenstein, den markanten Wächter über dem Pfrontener Land. Der Abstieg erfolgt etwas strapaziös über den Ostler Forstweg, der im Winter eine Rodelbahn ist, zurück zum 1.Parkplatz eines der verteilten Autos. Schließlich führt uns unser Nachhauseweg noch über eine Aussichtsreiche Schlußeinkehr auf der Schloßbergalm in Zell. Insgesamt und Summa Summarum ein gelungener, wunderbarer Wandertag, unterstrichen mit viel Humor, botanischen Kenntnissen und Wissen.

Autor: E.Raible-Louati

Winterwanderung im Pfrungener - Burgweiler Ried

10. Februar 2019, Oberschwaben.

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Am 10. Februar führte Monika Schumacher eine kleine Gruppe (9 Wanderer) ab Parkplatz Ulzhausen durchs Pfrunger-Burgweiler Ried. Es schloss sich ein junger Landwirt aus der Region an, der kundig viele zusätzliche Infos zur Entwicklung und Renaturierung dieser vielseitigen Landschaft gab. Zunächst fielen auf den noch winterlichen Riedwiesen verschiedene Rassen von Wildrindern auf, die ganzjährig den Naturschutz unterstützen. Sehr abwechslungsreiche Wege führten über Bohlenstege und teils noch vereiste Waldpfade vorbei an ehemaligen Torfstichen, vielen Wasserläufen und Moorseen. Zwei Aussichtstürme ermöglichten eine weite Sicht über Moorlandschaft, Bannwald (der größte Baden-Württembergs) und die angrenzenden Ortschaften. Fast überraschend kam nach freundlichem Wetter der angekündigte Regen erst in dem Moment als der Parkplatz wieder erreicht wurde.
Eine nette Einkehr in einer abgelegenen Riedgaststätte rundete den schönen Wandertag ab.

Autor: Wilhelmine Stützle

Wir sollten alle in Panik verfallen

Die Bedrohung der Artenvielfalt durch den Menschen

Weitere Informationen: wir-sollten-alle-in-panik-verfallen.pdf

Runter kommen sie alle - aber wie ?

Weitere Informationen: runter-kommen-sie-alle-aber-wie.pdf