Imster Muttekopf 2774 m

02. September 2018, Östliche Lechtaler Alpen.

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Der Imster Muttekopf sollte es sein, der Höchste unter den gefühlten 5-10 Mutteköpfen. Der Wetterbericht spielte Achterbahn und die Entscheidung fiel knapp für die Durchführung der Tour aus.

Acht Bergbegeisterte des DAV-Biberach stiefelten los zu einer landschaftlich abwechslungsreichen Strecke. Die heftigen Regenfälle der Vortage machte die mehrmalige Überquerung des angestiegenen Gebirgsbach Fundais zu einer ausgesprochen sportlichen Übung. Die Füße blieben trocken!

Das bis zu 100 Meter breite Bachbett hätte Aussicht auf wilde Gipfel zugelassen, wenn da nicht eine dicke Wolkendecke dazwischen gewesen wäre.

Mit einer ordentlichen Portion Optimismus entstiegen wir über eine erste Steilstufe dem Talkessel bis zu einer saftig grünen Hochebene, die zersetzt ist mit mächtigen grauen Steinblöcken.Der leichte Nebel lockerte die Fantasie in der mystisch wirkenden Landschaft. Hätte es gewundert, wenn sich plötzlich Kobolde zu uns gesellten?

Die geologisch interessanten, aber auch nicht unschwierigen, Kübelwände erwarteten uns mit einem kurzen Regengruß. Teils versichert, teils unversichert erforderte das feucht-nasse Gestein hohe Konzentration. Trotzdem blieb Zeit, die unterschiedliche Gesteinswelt zu betrachten. Bunte Quader (Gosau-Konglomerate), ähnlich einem Fleckerlteppich, Mergel und Sandsteine zieren unseren Weg.

Nach den anstrengenden Kübelwänden führt uns der mäßig steigende Weg zum Gipfelkreuz. Unglaublich aber wahr: 200 Längenmeter vor dem Gipfel durchstießen wir die Wolken und badeten in strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abstieg war Endstation im „Gasthaus zur Gemütlichkeit“ in Bschlabs. Bei Speckknödel, Frittatensuppe, und und .. ließ es sich gut über den erlebnisreichen Tag reden.

Autor: Rolf Kunzmann