Höhlen, Ruine und historische Wasserversorgung

25. März 2018, Schmiechtal, Schwäbische Alb.

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Höhlen, Ruine und historische Wasserversorgung auf der Schwäbischen Alb

Nachdem das Wetter am vorgesehenen Termin verrückt gespielt hat, wurde die Tour am Sonntag darauf durchgeführt. Neun Personen machten sich bei besten Bedingungen von Hütten im Schmiechtal aus auf den Weg hinein in das geschichtliche Abenteuer. Unmittelbar nach dem Einbiegen in das Bärental wurde in deutlich gebückter Haltung die 28 m begehbare Bärenhöhle erkundet. Weiter 400 m blieben uns allerdings vorenthalten. Der Weiterweg führte durch das sehenswerte Bärental auf einem Pfad und Stufen zur Bärenhütte. Eine Unterstandhütte mit Grillmöglichkeiten. Nun immer dem Hinweis Schlossweg folgend zuletzt durch einen Tobel auf einen Bergsporn wo noch die letzten Reste der ehemaligen Burg und später Schloss Justingen zu sehen sind. Da das Laub der Buchen sich noch zurückhielt erreichte unser Blick auch noch das Schmiechtal. Nach einer Pause in der die Informationen der Schautafeln und die leiblichen Bedürfnisse genossen wurden führte der Weg auf der Albhochfläche zur Schlosskapelle Justingen und weiter zum historischen Wasserhochbehälter. Hier entstand zwischen 1866 und 1871 das erste Pumpwerk ( Teuringshofen ) mit dem dazugehörenden Wasserhochbehälter. Beides war bis zum Jahr 1964 in Betrieb. Für die damalige Zeit eine großartige technische Leistung und für die Bevölkerung ein großer Gewinn an Lebensqualität. Nun aber hinein nach Justingen mit der sehenswerten Kirche St. Oßwald und der davor stehenden Staufersäule. Mit diesen Säulen wird zwischen Verona und Schwäbisch Hall der Weg und die Geschichte der Staufer nachvollzogen. Über die Felder ging es nun wieder an die Abstiegskante und hinunter, an einer großen Märzenbecherkolonie vorbei, in das Schmiechtal. Kurz vor diesem Abstieg wurde uns noch eine ganz besondere und überraschende Schau geboten. Ein Rudel, bestehend aus 16 Gämsen, nahmen Reißaus und wir beobachteten uns gegenseitig aus der Ferne. In Teuringshofen im Schmiechtal konnten wir noch das zur Wasserversorgung gebaute historische Pumpwerk besichtigen ehe nach einem nochmaligen Pausenstopp der Weg mit einer gymnastischen Einlage, eine Eisenbahnbrücke wurde unterquert, zurück nach Hütten führte. Unterwegs konnte noch ein großes unterschlächtiges Mühlrad und eine weitere Höhle besichtigt werden. Die verdiente Einkehr rundete den erlebnisreichen Tag ab. Die Teilnehmer waren zufrieden und bedauerten alle die nicht mitgekommen sind.

Autor: Hermann Schiebel