Über uns

Die Sommertourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des ganzen Jahres Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Umland, auf der Schwäbischen Alb, überwiegend im nahen Alpenraum aber auch im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleiterinnen und Tourenleitern.

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden.

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Tourenwart:
Hermann Schiebel, Silcherweg 9, 88447 Warthausen,
Tel. 07351 / 74838               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Jahresprogramm für Sommertouren

Weitere Informationen: jahresprogramm.pdf

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21. Jul. 18

Samstag 6:00 Uhr bis Sonntag 19:oo Uhr

2 Tagestour zur Tschaggunser Mittagspitze und den Drei Türmen, Anmeldung bis 8. Juli

Rätikon

Am 1. Tag ist die Tschggunser Mittagspitze auf dem Weg zur Lindauer Hütte. Der zweite Tag bringt die Besteigung des Großen Drusenturmes. Achtung Anmeldung bis spätestens 08. Juli.

Weitere Informationen: aushang.pdf

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22. Jul. 18

07:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr

Kohlbergspitze

Ammergauer Alpen

Mittelschwere Bergtour auf die Kohlbergspitze in den Ammergauer Alpen

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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29. Jul. 18

vom 29.07. bis 04.08.18

Hüttentour "Tiroler Höhenweg - Stubaier Alpen

Von Gschnitz nach Pfelders

Von Gschnitz geht es in mehreren Etappen nach Pfelders. Übernachtungen in Hütten, Gasthäusern und Hotel. Weitere Angaben siehe Ausschreibung.
Es ist überraschend ein Platz freigeworden.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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29. Jul. 18

06:00 bis ca. 19:00 Uhr

Schwere Bergtour auf die Lailachspitze

Hinteres Tannheimer Tal

Lailachspitze, dieser Gipfel bietet einen anderen Blickwinkel auf die Lechtaler- und Allgäuer Alpen.

Weitere Informationen: aushang.pdf

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02. Aug. 18

o7:00 - 19:oo Uhr

Damülser Mittagsspitze und Blankenrunde

Bregenzerwald

Mit dem UGA Lift an den Fuß der Damülser Mittagsspitze. Nun auf den Gipfel und über den imposanten Höhenrücken zum Hochblanken, Ragazer Blanken zum Sünser Joch und zurück zur Talstation der Uga Bahn

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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09. Aug. 18

06:30 bis 20:00 Uhr

Hoher Ifen in den Allgäuer Alpen

Kleines Walsertal

Auffahrt von der Auen zur Ifenhütte. Dann Tour über den Hohen Ifen, Ifenguntalpe, Schwarzwasserhütte, Melködenalpe zurück zur Auenhütte

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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19. Aug. 18

5:30 bis 19:00

Köllespitze 2239 m

Tannheimer Berge

Von Nesselwängle durch das Walzbachtal in Richtung Sabachjoch auf das westliche Joch und an bzw. auf dem Westgrat zum Gipfel

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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23. Aug. 18

gesamt 4 Tage

Partnerschaftstreffen mit den Astigiani

Lindauer Hütte im Rätikon

Das jährliche Treffen mit den Astigiani findet in diesem Jahr auf der Lindauer Hütte statt. Nähere info's siehe Ausschreibung.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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16. Sep. 18

07:00 - 18:00 Uhr

Vom Laternser Tal auf den Hohen Freschen

Bregenzer Wald

Von Innerlaterns aus geht es über die Gapfohlalpe zum Freschenhaus und auf den Gipfel. Über den Leseweg dann zurück zur Talstation Gapfohl

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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23. Sep. 18

6:30 - 18:00

Überschreitung Rindalphorn

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Im Naturpark Nagelfluh wird das Rindalphorn von der Hochgratbahn ( Talstation ) nach Gunzesried überschritten.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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27. Sep. 18

6:30 - 18:00

Säulingumrundung 2047 m

Füssener Berge

Eine Besteigung und Umrundung des Säulings 2047 m ab dem Schloss Neuschwanstein

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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03. Okt. 18

5:30 bis 19:00 Uhr

Roter Stein, Steinmandlspitze, Suwaldspitze

Östliche Lechtaler Alpen

Schwere Bergtour von Berwang über den Roten Stein, die Steinmandlspitze und die Suwaldspitze zurück nach Berwang

Weitere Informationen: aushang.pdf

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08. Nov. 18

07:30 bis 17:30

Auf den Schwarzen Grat bei Isny

Allgäu

Von Bolsternang auf den Gipfel bzw. Aussichtsturm auf den Schwarzen Grat. Über Überruh zurück nach Bolsternang.

Weitere Informationen: ausschreibung.odt

Übungsleiter

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Annette Brade

Tourenleiterin

Fachübungsleiterin Bergsteigen

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Rolf Kunzmann

Tourenleiter

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Reinhard Klug

Tourenleiter

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Peter Kübler

Tourenleiter

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Wolfgang Mettenleiter

Tourenleiter

Wanderführer

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Josef Prinz

Tourenleiter und 1. Vorsitzender

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Hermann Schiebel

Tourenleiter und Tourenwart

Wanderführer

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Monika Schumacher

Tourenleiterin

Familiengruppenleiterin

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Valerie Wörz

Tourenleiterin

Wanderleiterin

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Anita Butz

Tourenleiterin

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Beate Shaw

Tourenleiterin

Wanderleiterin und Trainer C Bergwandern

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Chris Shaw

Tourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen

07351 4292218

Adolf Xeller

Tourenleiter

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Berichte

Über den Siplinger- zum Heidenkopf

17. Juni 2018, Allgäuer Alpen.

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Wenige mutige Frauen ließen es sich am erfolglosen ersten Spieltag der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft trotzdem nicht nehmen, diese abwechslungsreiche Kammwanderung im Gunzesrieder Tal anzugehen. Durch das hintere Aubachtal erfolgte der Aufstieg zum Siplingerkopf vorbei an den Siplinger Nadeln zum Gipfel. Leichte aber gut gesicherte Kletterstellen führten über Nagelfluhgestein hinüber zum Heidenkopf, bevor dann der Abstieg über die Scheidwang Alpe hinab wieder ins Tal führte. Die Teilnehmerinnen genossen sichtlich die in dieser Jahreszeit einmalige Flora der Allgäuer Bergwelt. Aus der Fülle der Farben stachen immer wieder Türkenbund und Allermannsharnisch (Liliengewächse) hervor, die bis zum Gipfel ständige Begleiter waren.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Wanderung von Neukirch nach Kressbronn

06. Mai 2018, Oberschwaben.

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6. Mai 2018 Wanderung Neukirch – Kressbronn

Mit Spannung erwarteten 17 Wanderer in Biberach den verspäteten Zug aus Ulm. Inzwischen haben Wanderfreunde aus Ravensburg den Busfahrer Richtung Tettnang informiert, dass mit dem Bus noch weitere Fahrgäste mitfahren wollen – er hat auf uns gewartet. In Tettnang war Stadtfest und der Bus konnte die richtige Haltestelle nicht anfahren. Bei einem Telefonat mit dem Anrufsammeltaxi konnte ein neuer Treffpunkt ausgemacht werden. Mit 2 Taxis und 4 Fahrten kamen die 19 Teilnehmer in Neukirch früher als erwartet an. Durch bäuerliche Kulturlandschaft, kleine Gehöfte und Streuobstwiesen konnten wir bei Oberlangensee die erste Aussicht über das Voralpenland genießen und die langärmelige Kleidung in den Rucksack packen. Auf einer aussichtsreichen, frisch gemähten Wiese mit Blick auf Hopfengärten und das Tal der Argen machten wir die Mittagsrast. Über die Hängebrücke bei Heggelbach, der Argen entlang und sanftem Bergauf – Bergab erreichten wir dem Aussichtspunkt oberhalb des Schleinsees. Die Kaffee- und Vesperpause auf der Terrasse in Schleinsee / Nitzenweiler mit riesigen Rhabarberkuchenstücken war sehr nahrhaft. Über den letzten Aussichtspunkt Richtung Bodensee und Appenzeller Land oberhalb von Gattnau, erreichten wir den Bahnhof in Kressbronn und kamen mit pünktlichen Zügen um 18:19 Uhr nach Biberach zurück.

Autor: Monika Schumacher

Über den Weissensee zum Falkenstein

03. Mai 2018, Allgäu.

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Am Donnerstag 3. Mai fuhren12 Teilnehmern in 3 PKW an den Weissensee. Der Weg führte entlang des Weissensees, auch durch das Felsentor, zum Weiler Roßmoos. Von dort begann der Aufstieg zum Falkenstein, mit der Ruine, wo König Ludwig II ein neues Prachtschloss erbauen wollte. Der Abstieg ging vorbei an der Mariengrotte, bei einer kurzen Mittagsrast mit Blick auf die Ruine Falkenstein. Anschließend stiegen wir hinauf zum Zirmgrat, mit schönem Blick hinunter in das Vilstal. Weiter ging es hinunter Richtung Salober Alm, mit einem kleinen Abstecher zum 4 Seenblick. ( Weissensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee ). In der Salober Alm erfolgte noch eine Kaffeepause. Von dort begann der Schlußabstieg zum Alatsee, wo wir ein Fahrzeug stehen hatten.

Autor: Reinhard Klug

Fadärastein - Chrupspitze - Seewies

22. April 2018, Prättigau.

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Eine Frühlingswanderung in der Schweiz? Eine optimistische Angelegenheit.

Was hat diese Ecke der Schweiz um diese Jahreszeit zu bieten?

Zunächst treffen wir auf die Ortsmitte von Malans, mit historischen Wohnhäusern, modernen Skulpturen, und zahlreichen Brunnen. Schnell wird aus dem Teersträßchen ein Wirtschaftsweg zwischen Rebanlagen, der sich schließlich als Waldweg in Serpentinen den Hang Richtung Fadära hinaufschlängelt. Zwischen blühendem Bärlauch und Obstbäumen hindurch schweifen unsere Blicke in die großartige Berglandschaft. Weiße Gipfel der das Rheintal überragenden 3000er krönen die Frühlingslandschaft im Tal und erinnern an den Winter. Die Temperaturen lassen davon allerdings wenig spüren, weswegen recht zügig zu kurzen Hosen und T-Shirt gewechselt wird; eindeutig ein Sommertag. Immer weiter führt der Weg empor, vorbei an gut platzierten Aussichtpunkten, über in Fels gehauene Steilstufen bis zum Fadärastein. Wieder und wieder bleiben wir stehen, um immer neue An- und Aussichten in das blühende Rheintal unter und die Berglandschaften um uns zu genießen.

Dazwischen bleibt den schnelleren Wanderern genügend Zeit mehr über die bewegte Geschichte des Prättigaus zu erfahren: Der berühmteste Prominente ist wohl Johann Gaudens von Salis-Seewis (1762-1834), der dichtende Offizier, dem Autor von „Bunt sind schon die Wälder“, der regen Kontakt zu seinen Dichterfreunden Goethe, Schiller, Wieland und Herder unterhielt. Gleichzeitig war er zeitweise Generalstabschef der helvetischen Armee und glühender Befürworter der revolutionären Ideen aus Frankreich. Seine Familie musste deshalb im Exil leben, bis es den Franzosen gelang, die Österreicher zu besiegen, erst dann konnten sie zurückkehren und wieder in Malans leben. Eine weitere Berühmtheit wurde hier im dreißigjährigen Krieg erschlagen, Markus Roy, besser bekannt als Kapuzinerpater Fidelis aus Sigmaringen, als er mit Unterstützung österreichischen Militärs versuchte, die reformierten Bündner wieder zurück in den katholischen Glauben zu zwingen. Dieser Tatsache verdankt er denn auch seine Heiligsprechung 1746, was zu abenteuerlichem Reliquienhandel und im 19. Jahrhundert einem Verbot der Wallfahrt der Feldkircher Katholiken zum Märtyrerplatz führte, um weitere Auseinandersetzungen mit den Prättigauern zu vermeiden.

Vom Fadärastein (1163), einem schönen Rastplatz über der Steilwand mit einer grandiosen Sicht zum Pateriol und weiter zu einigen Glarner Gipfeln, führt uns unser Weg über Krokuswiesen, liebevoll angelegten Grillplätzen und an Bergbauernhöfen vorbei zum historischen Gasthaus Fadära, das leider immer noch geschlossen ist. Wir folgen dem Weg durch Wiesen und lichten Wald bis zum Abzweig auf den Crupspitz . Dort lädt wieder eine der zahlreichen Sitzbänke zum Verweilen ein, während eine Infotafel von den selbstbewussten Bündnern berichtet, die, da sie keine Lust mehr hatten für die adligen Herrschaften im dortigen See zu fischen, diesen kurzerhand trocken legten.

Steil ziehen die Kehren nochmals durch den Wald zum Crupspitz (1164), wo uns wieder ein perfekter Aussichtsplatz erwartet, der ideal für ein weiteres Vesper erscheint. Zusammen mit einer sympathischen Schweizer Gruppe teilen wir uns Sitzbänke und Aussicht. Der Schnee, der hier auf der Nordseite noch vor 2 Wochen lag, ist bereits spurlos verschwunden. Stattdessen finden wir schon Huflattich, Pestwurz und Germer. Unglaublich, wie schnell hier alles gedeiht.

Wir überqueren einen Bach und finden einen kleinen Wiesenpfad, der uns durch eine typische Walserlandschaft, an massiven Holzscheunen vorbei zum Ortsrand von Seewies führt. Hier prallen dann doch moderne Neubauten und jahrhundertealte Bauernhäuser aufeinander. Der Pfad wird zu einem schmalen Sträßchen. Wir beschließen, den im Führer erwähnten Pavillon zu suchen. Der Pavillon stellt sich als unspektakulär heraus, die Aussicht auf Seewies und das noch tief verschneite Montafon mit Schesaplanamassiv aber laden zum Verweilen ein – sicher tragen die hier platzierten Sitzgelegenheiten ihr Weiteres dazu bei.

Nach einer kurzen Rast auf der Kurhausterrasse begeben wir uns auf den Abstieg über den „alten“ Weg nach Grüsch, von wo wir durch die Chlus zwischen den Weinbergen hindurch nach Malans zurückkehren.

Autor: Beate Shaw

Hauchenberg

19. April 2018, Allgäuer Voralpen.

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Am Donnerstag 19. 4. trafen sich 16 Teilnehmer am Parkplatz Memmingerstrasse und mussten feststellen, dass ab 17. 4. auf dem ganzen Platz Parkverbot ist. Die Autos mussten dann auf einem anderen Platz abgestellt werden. Wir fuhren mit 4 priv. PKW zu unserem Ausgangspunkt nach Missen. Bei herrlichem Wetter stiegen wir von Missen über eine steilere Flanke auf den Hauchenberg. Auf unserem Weg zum Alpkönig machten wir noch einen kleinen Abstieg zur Räuberhöhle. Da wir Zeit hatten, wurde öfters die tolle Aussicht auf die AllgäuerBerge bewundert und schließlich der Aussichtsturm Alpkönig erreicht und bestiegen. Nach dem alle vom Turm die Rundumsicht genossen, machten wir unsere Mittagsrast. Weiter ging es, kurz abwärts und dann über den höchsten Punkt des Hauchenbergs hinunter Richtung Freundpolz. Nach teils mühevoller Überquerung eines offenen Leitungsgrabens, gingen wir weiter
oberhalb von Freundpolz wieder zurück nach Diepolz, wo wir ein Auto stehen hatten. Ein ganz toller Wandertag wurde dann bei Kaffee und Kuchen in Diepolzhofen abgeschlossen.

Autor: Reinhard Klug

Buchenegger Wasserfälle und Hündle

12. April 2018, Allgäuer Alpen.

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Zu ungewöhnlich später Stunde (8.30 Uhr Sommerzeit) gings mit dem Teileauto Richtung Oberstaufen. Bei gutem Wetter begann vom Parkplatz bei den Buchenegger Wasserfällen der Abstieg auf steilem , trockenem Pfad zur Weissach hinunter. Auf den Nagelfluhgipfeln lag noch eine Menge Altschnee, die die Buchenegger Wasserfälle bestens mit Wasser versorgten. Nachdem der Gegenanstieg überwunden war erfreuten Wiesen mit Frühlingsblumen die Gruppe und luden zur ersten Rast. Hinunter , zurück in den Tobel ging es über den Tarzansteg (Woher der Name wohl kommt?) an der Sonnhaldealpe vorbei zur Moosalpe. Ab dort über Altschneereste steil zur Hochsidelalpe wo die ersten, Krokussteppiche zuverlässig auf uns warteten. Über den Höhenrücken, links Krokusse, rechts Altschnee , gings gutgelaunt bei prächtiger Fernsicht zum Hündlekopf. Nach ausgiebiger Rast und Abstieg zum Ausgangspunkt wurde bei Weisswurst (11 Uhr Läuten gibt’s im Allgäu nicht)und Apfelstrudel die Tour abgeschlossen.

Autor: Peter Kübler

Höhlen, Ruine und historische Wasserversorgung

25. März 2018, Schmiechtal, Schwäbische Alb.

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Höhlen, Ruine und historische Wasserversorgung auf der Schwäbischen Alb

Nachdem das Wetter am vorgesehenen Termin verrückt gespielt hat, wurde die Tour am Sonntag darauf durchgeführt. Neun Personen machten sich bei besten Bedingungen von Hütten im Schmiechtal aus auf den Weg hinein in das geschichtliche Abenteuer. Unmittelbar nach dem Einbiegen in das Bärental wurde in deutlich gebückter Haltung die 28 m begehbare Bärenhöhle erkundet. Weiter 400 m blieben uns allerdings vorenthalten. Der Weiterweg führte durch das sehenswerte Bärental auf einem Pfad und Stufen zur Bärenhütte. Eine Unterstandhütte mit Grillmöglichkeiten. Nun immer dem Hinweis Schlossweg folgend zuletzt durch einen Tobel auf einen Bergsporn wo noch die letzten Reste der ehemaligen Burg und später Schloss Justingen zu sehen sind. Da das Laub der Buchen sich noch zurückhielt erreichte unser Blick auch noch das Schmiechtal. Nach einer Pause in der die Informationen der Schautafeln und die leiblichen Bedürfnisse genossen wurden führte der Weg auf der Albhochfläche zur Schlosskapelle Justingen und weiter zum historischen Wasserhochbehälter. Hier entstand zwischen 1866 und 1871 das erste Pumpwerk ( Teuringshofen ) mit dem dazugehörenden Wasserhochbehälter. Beides war bis zum Jahr 1964 in Betrieb. Für die damalige Zeit eine großartige technische Leistung und für die Bevölkerung ein großer Gewinn an Lebensqualität. Nun aber hinein nach Justingen mit der sehenswerten Kirche St. Oßwald und der davor stehenden Staufersäule. Mit diesen Säulen wird zwischen Verona und Schwäbisch Hall der Weg und die Geschichte der Staufer nachvollzogen. Über die Felder ging es nun wieder an die Abstiegskante und hinunter, an einer großen Märzenbecherkolonie vorbei, in das Schmiechtal. Kurz vor diesem Abstieg wurde uns noch eine ganz besondere und überraschende Schau geboten. Ein Rudel, bestehend aus 16 Gämsen, nahmen Reißaus und wir beobachteten uns gegenseitig aus der Ferne. In Teuringshofen im Schmiechtal konnten wir noch das zur Wasserversorgung gebaute historische Pumpwerk besichtigen ehe nach einem nochmaligen Pausenstopp der Weg mit einer gymnastischen Einlage, eine Eisenbahnbrücke wurde unterquert, zurück nach Hütten führte. Unterwegs konnte noch ein großes unterschlächtiges Mühlrad und eine weitere Höhle besichtigt werden. Die verdiente Einkehr rundete den erlebnisreichen Tag ab. Die Teilnehmer waren zufrieden und bedauerten alle die nicht mitgekommen sind.

Autor: Hermann Schiebel

Abschlusswanderung bei Unterschwarzach

10. Dezember 2017, Bei Unterschwarzach.

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Es war bis am Sonntagmorgen unklar ob selbst diese einfache Wanderung nicht abgesagt werden musste. Der Wetterbericht sagte ab 14:oo Uhr Schneefall an der um ca. 17:oo Uhr in Regen übergehen sollte bei dann immer noch minus Temperaturen. Trotzdem trafen sich 11 Unverwüstliche um den Weg in Angriff zu nehmen. Um ½ Elf war Abmarsch in Unterschwarzach. Das erste Ziel waren die Schwarzacher Höhen. Hier begann es dann um 11:oo Uhr bereits fein und trocken zu schneien. Was natürlich auch bedeutete, dass die Sicht sich sehr in Grenzen hielt. Allerdings hatte auch dies seinen Reiz. Die Landschaft um uns herum war in ein unterschiedlich getöntes Weiß-Grau getaucht und ohne jede scharfe Kante oder Ecke. Über Wolfartsweiler, Menhardtsweiler ging es hinunter nach Eggmannsried wo um 12:oo Uhr die Bundesstraße gequert wurde. Nun führte unser Weg an der Stelzenmühle vorbei nach Söldenhorn. Hier gab es die Gelegenheit unter dem Vordach eines Landwirtschaftlichen Betriebes die verdiente Vesper- und Trinkpause zu machen. Auf unserem Weiterweg hinauf nach Graben drehte der Wind auf Süd und blies uns die Schneeflocken nun doch mit Wucht direkt ins Gesicht. Daher wurde kurz vor Graben der vorgesehene Weg hinauf zur Grabener Höhe einfach gestrichen und dafür direkt zurück nach Unterschwarzach gewandert. Der Vorteil war auch, dass der aufkommende Sturm nun von hinten wehte. Am Auto angekommen waren es dann doch fast 10 cm Schnee die während unserer Wanderung gefallen sind. Die Einkehr in Hochdorf schloss dann gemeinsam das diesjährige Wanderprogramm ab.

Autor: Hermann Schiebel

Wanderreise auf der Insel im Meer, Korsika

17. September 2017 - 27. September 2017, Insel Korsika.

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Wanderreise nach Korsika

die Wanderreise der Sektion führte in diesem Jahr vom 17.-27. September zum Gebirge im Meer, der Insel Korsika. 16 Teilnehmer machten sich mit dem Bus am Sonntagmorgen auf den Weg zur italienischen Hafenstadt Savona. Mit der Fähre erfolgte über Nacht die stürmische Überfahrt nach Korsika. Nach dem Frühstück in Bastia konnte auf der Anfahrt zu unserem ersten Hotel vom Col de Prato aus der Monte San Petrone 1767 m bestiegen werden. Das ermöglichte uns einen ersten Eindruck der Pflanzenwelt Korsikas und erlaubte den Blick zum Cap Corse, der Ostküste und zu den hohen Bergen der Inselmitte. Unser Hotel, das nun angefahren wurde, lag ca. 1,5 km von Corte im Restonicatal wunderschön und ruhig. Nach dem sehr guten Frühstück brachte uns der Bus ca. 8 km in des Restonicatal hinein wo unser Aufstieg ab der Pont de Frasseta auf die Bergerie de Cappellaccia begann. Eigentlich endete die offizielle Tourenbeschreibung hier. Wir stiegen aber weiter auf die Forcelle 1765 m und über den Grat in das Bernereccia und kamen bei Tuani wieder im Restonicatal an. Eine Tour, die uns das Zentralgebirge zeigte, die Schroffheit offenbarte und auch zeigte wie die Menschen mit spärlicher Viehhaltung versuchen zu überleben. Die Abende wurden mit einem hervorragenden Corsischen Menü und natürlich Wein und Gesprächen gestaltet. Der vierte Tag brachte den höhenmetermäßigen Höchstpunkt mit vorgesehenen 2112 m. Schon auf der Anfahrt Col de Vizzavona war von weitem frischer Schnee zu sehen. Der Aufstieg auf die Punta di l‘Orient führte erst durch Machia, versteppte Weideflächen und dann über Blockwerk bis kurz unter den Gipfel, 2085 m. Hier erwarteten uns Felsplatten die komplett vereist waren und so ein Weiter nicht erlaubten. Wir erklärten kurzerhand unseren Standort zum Gipfel und genossen die Aussicht die über die gesamte Breite der Insel von der Ost- bis zur Westküste reichte. Am Donnerstag standen weniger Höhenmeter dafür mehr Entfernung an. Das Manganellotal war unser Ziel mit seinen sehens- und erlebniswerten Kaskaden. Schon beim Anmarsch waren Kastanien- und Buchenwälder mit riesigen Stammdurchmessern zu bewundern. Daneben der Manganello mit seinen Gumpen, Strudeln und kleinen Wasserfällen. Eine Reihe mutiger nutzte die Gelegenheit um in den Gumpen der Kaskaden auch ein recht kühles Bad ( gemessene 10,5 °C ) zu nehmen. Unsere letzte Tour die von Corte aus unternommen wurde führte von Santo Pietro di Venaco an mehreren Bergerie‘s vorbei zur Kapelle Santo Eliseo. Diese Runde war geprägt durch einen sehr steilen Auf bzw. Abstieg ohne jede flachere Passage zur Erholung. Aber auch mit einer großartigen Aussicht auf die Ostseite der Insel. Am Mittag war noch eine Besichtigung von Stadt und Citedelle in Corte möglich. Am Samstag stand der Hotelwechsel von Corte nach Calvi an der Nordwestküste an. Die Fahrt führte durch das Hinterland der Agrigates und der Balagne mit dem Besuch des Aussichtspunktes Santo Antonino. Nach dem Zimmerbezug stand noch ausreichend Zeit zur Verfügung um Calvi zu Fuß kennenzulernen. Der herrausragende Berg in dieser Region ist der Capu di a Veta mit 703 m. Er war auch unser Ziel am Sonntag. Vom Hotel weg konnte in mäßigem Anstieg erst die Kapelle Notre Dame de la Serra erreicht werden. Ab hier erweiterte sich der Blick mit jedem Höhenmeter der über zum Teil grobesaber sehr griffiges, Blockwerk immer verbunden mit viel Machia zum Gipfel zurückgelegt wurde. Der ostseitige Abstieg führte durch so dichte Machia, dass oft nur ein 50 cm breiter über mannshoher Schluchtweg frei war. Nachdem nun immer wieder das Meer von oben betrachtet wurde war eine Tour zum Meer hinunter angesagt. Von der Bocca a Croce führte der Weg hinunter zur Cala di Tuara, weiter wieder 180 m ansteigend um in der Bucht von Girolata, ein kleiner denkmalgeschützter Fischerort der nur zu Fuß oder per Schiff erreichbar ist, zu enden. Nach Essen, Besichtigen und Baden erfolgte der Rückweg über eine Variante.
Der letzte Tag auf der Insel brachte die Fahrt zurück nach Bastia. Unterwegs konnte die Ortschaft Sant Florent besichtigt, gebadet oder ein Genuesenturm erstiegen werden. Bis zur Fährabfahrt war noch ein Rundgang durch Bastias Innenstadt möglich. Eine ruhige Überfahrt brachte uns über Nacht zurück nach Savona und von dort ging es mit dem Bus wieder in heimische Gefilde. Eine großartige Reise mit Eindrücken über alle Höhenlagen und Landschaftsformen Korsika‘s ging zu Ende.

Autor: Hermann Schiebel