Über uns

Die Sommertourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des ganzen Jahres Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Umland, auf der Schwäbischen Alb, überwiegend im nahen Alpenraum aber auch im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleiterinnen und Tourenleitern.

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden.

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Tourenwart:
Hermann Schiebel, Silcherweg 9, 88447 Warthausen,
Tel. 07351 / 74838               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Jahresprogramm für Sommertouren

Weitere Informationen: jahresprogramm.pdf

20181014132708geaendert

23. Jul. 19

23. Juli 07:30 Uhr bis 26. Juli 18:oo Uhr

4 Tage Wandern bei der Landsberger Hütte

Landsberger Hütte

Wanderungen im Bereich der Landsberger Hütte mit Übernachtung auf der Hütte

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

widderstein

26. Jul. 19

05:30 Uhr bis ca. 21:00 Uhr

Umrundung und Besteigung Widderstein

Kleines Walsertal

Von Baad über den Hochalppass zur Widderstein Südseite und den Gipfel. Über das Gemsteltal zurück nach Baad.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

ruitelspitze

28. Jul. 19

06:oo Uhr bis 20:oo Uhr

Ruitelspitze

Lechtaler Alpen

Schwere Bergtour auf die Ruitelspitze 2580 m

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

index

18. Aug. 19

06:oo Uhr bis 20:oo Uhr

Urbeleskarspitze

Allgäuer Alpen

Schwere Bergtour auf die Urbeleskarspitze

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

22. Aug. 19

06:00 Uhr

Sommertreffen mit den Astigiani

Alpe Devero

Sommertreffen mit der Partnerschaftsstadt Asti auf der Alpe Devero

Weitere Informationen: 13-kopie-treffen-asti-biberach-2019.pdf

gamsscharte

28. Aug. 19

28. Aug. bis 03. Sept.

Dreiländertour am Zillertaler- und Tauernhauptkamm

Hohe Tauern / Zillertaler Alpen

Eine schwere Bergtour von Hütte zu Hütte am Zillertaler- und Tauernhauptkamm

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

klimmspitze

08. Sep. 19

06:30 Uhr bis ca. 20:00 Uhr

Klimmspitze

Lechtaler Alpen

Bergtour auf die Klimmspitze die wie ein Wächter über dem Lechtal steht

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

dolomiten

14. Sep. 19

14.09. ab 6:00 Uhr bis 18.09. an ca. 18:00 Uhr

Wanderwoche und der Puez-Geisslergruppe

Dolomiten

Fünf Wandertage in der Puez- und Geislergruppe im Grödnertal, Dolomiten

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

kuehgundgrat

22. Sep. 19

7:30 bis 18:0 Uhr

Über den Kühgundgrat zum Iseler

Allgäuer Alpen

Von Oberjoch auf und über den Kühgundgrat zum Iseler

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

001

26. Sep. 19

07:00 bis 10:00 Uhr

Schönbergturm und Schloß Lichtenstein

Schwäbische Alp

Interessante Wanderung am Pfullinger Alptrauf

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

bieltal

06. Okt. 19

05:30 - 20:00

Auf den Hennekopf über dem Bieltal

Silvretta

Vom Stausee über das Bieltal und die Hennessen auf den Hennekopf

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

2

13. Okt. 19

07:30 Uhr bis 18:00 Uhr

Durch die Schluchten auf den Karren

Bregenzer Wald

Leichte Bergtour im Bereich der Rappenloch- und Alplochschlucht

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

schoenkahler

17. Okt. 19

08.00 bis 18.00 Uhr

Vom Zugspitzblick auf den Schönkahler

Allgäuer Alpen

Auch einmal im Spätherbst auf den Schönkahler, nicht nur im Winter.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

Übungsleiter

annette-bradegeaendert

Annette Brade

Tourenleiterin

Fachübungsleiterin Bergsteigen

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 / 29667

reinhard-klug

Reinhard Klug

Tourenleiter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 /17337

rolf-kunzmann

Rolf Kunzmann

Tourenleiter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07352 / 3449

peter-kuebler-1

Peter Kübler

Tourenleiter

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 13142

2016-08-1413-35-49

Wolfgang Mettenleiter

Tourenleiter

Wanderführer

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07355 / 1745

josef-prinz

Josef Prinz

Tourenleiter und 1. Vorsitzender

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 24861

hermann-schiebel

Hermann Schiebel

Tourenleiter und Tourenwart

Wanderführer

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 74838

monika-schumacher

Monika Schumacher

Tourenleiterin

Familiengruppenleiterin

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

07351 / 75377

valerie-woerz

Valerie Wörz

Tourenleiterin

Wanderleiterin

07357 / 9299970

Beate Shaw

Tourenleiterin

Wanderleiterin und Trainer C Bergwandern

07351 4292218

Chris Shaw

Tourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen

07351 4292218

Adolf Xeller

Tourenleiter

07351 / 29366

Berichte

Wanderreise in den Pyrenäen

26. Juni 2019 - 07. Juli 2019, Pyrenäen in Andorra und im span. Torla.

dscf3192geaendert
p1010330geaendert
p1010334geaendert
p1010359geaendert
p1010422geaendert
p1010529geaendert
Der 26. Juni war das Startdatum für 12 Personen um sich auf den Weg in die Pyrenäen zu machen. Mit Bus, Flugzeug und Mitwagen wurde das Quartier in Soldeu / Andorra erreicht. Gleich am ersten Tourentag wurde über den Circ de Tristaina der Pic de Tristaina mit 2876 m erstiegen. Ein herausragender Aussichtsberg der uns das gesamte Panorama der südwestlichen andorranischen Pyrenäen zeigte. Der nächste Tag brachte eine Erholung. Das Hochtal des Pessons mit bis zu 20 verschieden großen Seen führte uns am Talende bis auf die Collada dels Pessons auf 2792 m. Auf dem Abstieg wurden die Seen bei mehr als 30 Grad auch zum Baden genutzt. Das Zentrum von Andorra war das Ziel des dritten Tourentages. Der Pic de Casamanya alleine im Zentrum von Andorra stehend, ermöglichte schon beim Aufstieg und erst recht am Gipfel auf 2740 m eine ungestörte Rundumsicht über den Kleinstaat Andorra. Nun folgte eine Tour ohne Gipfelanstieg. Durch ein wunderbar blühendes Tal erfolgte der Aufstieg bis auf 2340 m zum Estany de l‘Estanye. Hier konnte geruhsam Pause gemacht und geschwommen werden ehe der Abstieg mit zwischenzeitlicher Einkehr erfolgte. Der letzte Tag in Andorra wurde nochmals richtig anstrengend. Über zwei Seen ging es in recht unwegsamen Gelände, zuletzt im Schwierigkeitsgrad II bis auf den Coll de Noe‘ mit 2710 m. Der angestrebte Gipfel musste wegen Zeitüberschreitung ohne uns auskommen. Die Zeit in Andorra war vorbei und der Wechsel in die westlichen, spanischen Pyrenäen stand an. Unterwegs wurde bei Benasque noch eine kleine Tour im Anblick des Hauptkammes der Pyrenäen unternommen. Hier, von Torla aus, wurden nun keine Gipfeltouren mehr gemacht. Zuerst war der Canon de Anisclo das Ziel. Der sehr stark eingeschnittene Canon wird vom Rio Bellos gestaltet und weist neben einer überraschenden Pflanzenwelt, den imposanten Wasserfällen und den Nistplätzen von mehren Geierpaaren viele Überraschungen auf. Die Königsetappe was die Länge angeht, stand am achten Tourentag an. Mit 23 km Länge und fast 1200 Hm wurde der Weg über die Faja de Pelay zur Herausforderung. Faja‘s sind Höhenwege durch fast senkrechte Felswände die auf natürlichen Felsbändern angelegt sind. In unserem Fall waren der Höhenunterschied nach unten ca. 900 m und nach oben 400 m. Der Rückweg erfolgte im bekannten Valle de Ordesa mit seinen zahlreichen Wasserfälle und den bis zu 1400 m hohen Seitenwänden. Es folgte wieder ein ruhiger Tag der uns die Schönheiten des Valle de Rio Ara und ausreichend Erholung beim Schauen und Plantschen lies. Eine ganz andere Welt eröffnete sich am letzten Tourentag. Pralle Sonne in einem Karstgebiet mit völlig neuer Pflanzenwelt. Der Anstieg führte uns über einen breiten Rücken sehr gleichmäßig bis auf 1958 m Höhe . Hier dann die Überraschung. Wir standen an den bis zu 1000 m abfallenden Steilwänden des Canon de Anisclo. Was nun folgte war ein phantastisches Schauspiel. Bis zu 14 Geier boten uns eine 20 minütige Flugschau, unter uns, auf gleicher Höhe und kurz darauf über 1000 m über uns. Immer wieder begann dieses Spiel von neuem. Ein beeindruckender Abschluss unserer insgesamt 12 tägigen Wanderreise in die Pyrenäen.

Autor: Hermann Schiebel

Bergtour auf den Hönig ( Ersatz für Galtjoch )

13. Juni 2019, Lechtaler Alpen.

p1060433geaendert
p1060439geaendert
p1060440geaendert
p1060443geaendert
p1060452geaendertgedreht
Bergtour auf den Hönig (Ersatz Galtjoch)
Eine nicht gerade kleine Gruppe macht sich an diesem Morgen in Richtung Lechtal auf den Weg. Aus dem Ursprungsziel dem Galtjoch, wurde der Hönig (2034 m). Der Schnee der da oben im Joch noch liegt, hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie sich dann aber schnell zeigen sollte, nicht im negativen Sinne. Von Berwang / Brand aus beginnt ein etwas mühsamer Anstieg über steiles Grasgelände, von dem man über einen angenehmen Serpentinensteig überraschend schnell auf den flachen Gipfel mit seinem Kreuz gelangt. Man kann es kaum glauben, dass man schon oben ist. Vorher aber erlebt man einen üppigen Pflanzenwuchs im Grasgelände. Der Hönig ist ein Gras / Felsberg und gilt als der schönste Blumenberg der Lechtaler Alpen schlechthin. ‘‘Blumerlliebhaber‘‘ und Hobbybotaniker kommen hier voll auf ihre Kosten. Vom Allermannsharnisch (Allium victorialis), dem Bergknoblauch, auch Siegwurz genannt, Knabenkraut, Soldanella, das echte Alpenglöckchen,Alpenanemone, Enziane, Trollblumen und vielfarbige Gräser, über die Schmetterlinge und andere Insekten tanzen, kann man stets dem teils noch schneebedecktem Galtjoch zuwinken und die Zugspitz grüßen. Am meisten Aufmerksamkeit zog wohl der Allermannsharnisch auf sich. Hier konnten es einige Bergfexe nicht lassen, sich näher auf botanikbezogene Erforschungen einzulassen. Nach einer wirklich ausgiebigen Jause mit Blick auf die Lechtaler Berge, steigen wir gemächlich zur Kögeleshütte hinab. Eine urige, schöne Hütte auf einem Almsattel mit sehr netten Wirten. Anschließend an die Hüttenrast beginnt der Abstieg hinab zum Parkplatz und wir machen uns auf zum krönenden Abschluss, dem Wasserfall des Rotlech bei Rinnen zwischen Berwang und Weißensbach. Hier lassen wir uns beeindrucken von imposanten Naturgewalten, um danach den Nachhauseweg anzutreten. Es war ein gelungener, wunderbarer Tag.

Autor: Lisa Raible-Louati

Bergtour auf den Breitenberg

04. Juni 2019, Allgäuer Voralpen.

20190604113417geaendert
20190604142814geaendert
Nach allgemeiner Besorgnis des vermissten Abkömmlings Oliver am Parkplatz Memmingerstraße konnte es nach dessen glücklichen Auftauchen endlich losgehen. Bei der Ankunft am leicht geänderten Startwanderziel, aufgrund der unsicheren Begehbarkeit des Ursprungsweges durchs „ Daufa‘‘, erfolgte die hoch komplizierte, ausgetüftelte Verteilung der 2 PKWs auf die unterschiedlichen Parkplätzen. Danach konnte uns niemand mehr aufhalten, das Breitenbergziel in Angriff zu nehmen. Mit nur einer weiblichen Person, die an diesem Dienstag die Frauenwelt vertrat, ging‘s hinauf über den Westrücken bei wahrlich sommerlichen Temperaturen. Zunächst führt unser Weg über die Steinacher Ache in wenigen Minuten zum Waldrand. In langen Kehren über viel Wurzelgeflecht durch den Wald bergauf begegnen wir der Natur. Dem schwarzen Alpensalamander, mitten in der Paarung gestört und später der kleinen Blindschleiche, die ihre Körperwärme noch nicht erreicht hat. Weiter geht es zügig bergauf mit immer wieder wunderschönen Ausblick auf die Bergkulisse der Allgäuer Hochalpen. Nach 2 Rasten und etlichen Alpenbotanischen Erlebnissen in Gestalt von Trollblumen, Windröschen, Alpenglöckchen, Enzianen und einen Hang voll Primula Auricula erreichen wir schließlich das Ziel Breitenberg mit der Ostlerhütte, die im Übrigen eine der ältesten Schutzhütten des Allgäus ist. Ein paar Meter östlich der Hütte liegt der höchste Punkt des Breitenbergkammes (1838m) Dort, an der Ostlerhütte machen wir Rast und genießen die phantastische Aussicht auf den Aggenstein, den markanten Wächter über dem Pfrontener Land. Der Abstieg erfolgt etwas strapaziös über den Ostler Forstweg, der im Winter eine Rodelbahn ist, zurück zum 1.Parkplatz eines der verteilten Autos. Schließlich führt uns unser Nachhauseweg noch über eine Aussichtsreiche Schlußeinkehr auf der Schloßbergalm in Zell. Insgesamt und Summa Summarum ein gelungener, wunderbarer Wandertag, unterstrichen mit viel Humor, botanischen Kenntnissen und Wissen.

Autor: E.Raible-Louati

Winterwanderung im Pfrungener - Burgweiler Ried

10. Februar 2019, Oberschwaben.

p1060028geaendert
p1060029geaendert
Am 10. Februar führte Monika Schumacher eine kleine Gruppe (9 Wanderer) ab Parkplatz Ulzhausen durchs Pfrunger-Burgweiler Ried. Es schloss sich ein junger Landwirt aus der Region an, der kundig viele zusätzliche Infos zur Entwicklung und Renaturierung dieser vielseitigen Landschaft gab. Zunächst fielen auf den noch winterlichen Riedwiesen verschiedene Rassen von Wildrindern auf, die ganzjährig den Naturschutz unterstützen. Sehr abwechslungsreiche Wege führten über Bohlenstege und teils noch vereiste Waldpfade vorbei an ehemaligen Torfstichen, vielen Wasserläufen und Moorseen. Zwei Aussichtstürme ermöglichten eine weite Sicht über Moorlandschaft, Bannwald (der größte Baden-Württembergs) und die angrenzenden Ortschaften. Fast überraschend kam nach freundlichem Wetter der angekündigte Regen erst in dem Moment als der Parkplatz wieder erreicht wurde.
Eine nette Einkehr in einer abgelegenen Riedgaststätte rundete den schönen Wandertag ab.

Autor: Wilhelmine Stützle

Winterwanderung am Eschacher Weiher

24. Januar 2019, Allgäu.

Winterwanderung führte an den Eschacher Weiher

Die erste Wanderung des DAV führte am 24. Januar in die schneesichere Region bei Buchenberg im Oberallgäu. Entgegen aller Wetterprognosen war die Situation in 1000 m Höhe dort besser als in den „Niederungen von Biberach“. Die unschwierige Wanderung führte auf gut gespurten Wegen über Schwarzerd und entlang des Oberallgäuer Radwanderweges auf eíner alten Bahnlinie über Buchenberg zum zugefrorenen und schneebedeckten Eschacher Weiher. Manches Mal verloren sich sogar ein paar Sonnenstrahlen und ließen die Konturen von Spuren und Wegen und vor allem die großen Schneemassen
deutlicher sichtbar werden.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Leichte Bergtour auf den Schwarzen Grat

08. November 2018, Allgäu.

pb080002geaendert
pb080003geaendert
pb080004geaendert
Die Wettervorhersage war nicht sehr optimal, aber wir fuhren trotzdem mit 10 Teilnehmern am 8. Nov. 2018 im Regen nach Bolsternang, dem Ausgangspunkt unserer leichten Bergtour auf den Schwarzen Grat. Unser Optimismus wurde belohnt und der Regen hatte in Bolsternang aufgehört, unsere Tour konnte ohne Regenbekleidung beginnen. Wir stiegen durch Wiesen und Wald zunächst zum Raggenhorn, mit toller Aussicht auf die Allgäuer Alpen. Dann ging es weiter vorbei an der Wenger Egg Alpe zum und auf den Aussichtsturm auf dem Schwarzen Grat, mit einer herrlichen Rundumsicht. Nach einer Vesperpause wanderten wir weiter zur ehem. Schletteralpe und von dort hinunter, vorbei an der Reha-Klinik Überruh nach Bolsternang. Den Schlusspunkt machten wir dann in Diepoldshofen. Eine Absage dieser Tour wäre schade gewesen.

Autor: Reinhard Klug

Wanderung im geschichtsträchtigen Lonetal

23. Oktober 2018, Schwäbische Alb.

p1000762geaendert
p1000764geaendert
p1000770geaendert
p1000778geaendert
Bei bestem Herbstwetter machten sich 15 Personen auf den Weg, das geschichtsträchtige Lonetal zu erkunden. Start war am Wanderparkplatz in Setzingen. Um den Tadelfinger herum führte der Weg hinunter zur Lone und an dieser entlang zum ersten Höhepunkt, der Bocksteinhöhle. Über den Bergrücken erreichten wir wieder die Lone und an dieser entlang die Hohlenstein Höhle. Noch war unser Bedarf an Geschichte nicht gestillt und so landeten wir im Ausstellungszentrum bei der Vogelherdhöhle. Hier konnte sowohl aus dem Rucksack als auch mit Essen im Ausstellungszentrum die Mittagspause gemacht werden. Auf dem Weiterweg beschäftigte uns dann eine Reihe von Geschicklichkeitsspielen. Über das Obere Holz und das Frauenholz konnte nun das ehemalige Kloster Lindenau mit seiner guten Gastronomie erreicht und die angebotenen Spezialitäten genossen werden. Ein kleines Museeum direkt gegenüber das Gaststätte bietet noch einen interessanten Überblick über den Geschichtlichen Verlauf des Lonetales. Auf dem Rückweg nach Setzingen konnte wir noch die Vielfalt der Pflanzenarten betrachten die heute von der Landwirtschaft als Bodendecker bzw. Gründünger eingesetzt werden. Eine gelungene Tour für die wir uns bei der Organisatorin und Tourenleiterin Monika Schumacher recht herzlich bedanken.

Autor: Hermann Schiebel

Säuling Runde

27. September 2018, Ammergauer Alpen.

20180927124142geaendert
20180927124612geaendert
20180927175947geaendert
20180929230115geaendert
aufstieg-zum-saeuling
Die Höhe des Gipfels beträgt nach deutscher Messung 2047 m ü. NN, nach österreichischer Messung 2048 m ü. A. Man geht heute davon aus, dass Säuling, abgeleitet von Siulinc, so viel bedeutet wie Säule, was auch der massiven Gestalt entspräche. Im Teileauto ging’s mit sieben Teilnehmern zum Parkplatz nach Hohenschwangau. Über den fast menschenleeren Weg zum Schloss Neuschwanstein begann der Aufstieg, über die Wildsulzhütte zum nordöstlichen Schrofenhang. Der durch Leitern und Drahtseilsicherungen gesicherte Steig war stellenweise mit Schnee bedeckt. Rasch ging es in steiler Flanke weiter hinauf zu Schulter des Säuling (Gamswiese). Über die verschneiten Gipfelfelsen ging es zum Gipfelkreuz. Eine traumhafte Rundumsicht lies alle Mühen vergessen. Der Rundblick reichte von der Wildspitze über das größtenteils unregulierte Tal des Lechs bis weit in die Ostallgäuer Seenplatte. Im Norden konnte man den Starnberger See und München erkennen. Nach dieser bei idealem Wetter ausgiebigen Gipfelrast ging’s über die mit Ketten gesicherte Südseite hinab zum Säulinghaus und weiter um den Pilgerschrofen wo der Steig bei der Wildsulzhütte wieder mit dem Aufstiegsweg zusammentraf. Müde aber um einem wunderschönen Bergtag reicher ging’s zurück nach Biberach.

Autor: Peter Kübler

Unterwegs im Laternser Tal, leichte Bergwanderung auf den Hohen Freschen

16. September 2018, Bregenzer Wald.

201809161038401537208882484geaendert

Auch der September zeigte sich an diesem Sonntag noch einmal von seiner sonnig-sommerlichen Seite. Von der Liftstation Innerlaterns ging es bei leichtem Anstieg durch Bergwald und Almwiesen zur Alpe Gapfohl. Ein ausschweifender nicht eingeplanter Schlenker durch den Wald führte die Gruppe zu einer Steinpilz- und Fliegenpilzfamilie, die man bei der Trockenheit in diesem Jahr nicht vermutet hatte. Auf der Alpe konnte man dann hautnah miterleben, wie die übriggebliebenen Kuhglocken vom Viehscheid tagszuvor wieder ins Tal transportiert wurden. Über die Sennalpe Saluver wurde in knapp einer Stunde das Freschenhaus des ÖAV erreicht, von dem der Gipfel des Hohen Freschen in 40 Minuten erstiegen werden konnte.
Der Rückweg erfolgte über den sogenannten Leseweg - was immer auch dort zu lesen war - und einer Schlusseinkehr in der Alpenvereinshütte hinab nach Innerlaterns. Immerhin waren doch über 900 Höhenmeter im Auf-und Abstieg zu bewältigen
.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Imster Muttekopf 2774 m

02. September 2018, Östliche Lechtaler Alpen.

p1000607geaendert
p1000610geaendert
p1000612geaendert
p1000615geaendert
p1000623geaendert
p1000627geaendert

Der Imster Muttekopf sollte es sein, der Höchste unter den gefühlten 5-10 Mutteköpfen. Der Wetterbericht spielte Achterbahn und die Entscheidung fiel knapp für die Durchführung der Tour aus.

Acht Bergbegeisterte des DAV-Biberach stiefelten los zu einer landschaftlich abwechslungsreichen Strecke. Die heftigen Regenfälle der Vortage machte die mehrmalige Überquerung des angestiegenen Gebirgsbach Fundais zu einer ausgesprochen sportlichen Übung. Die Füße blieben trocken!

Das bis zu 100 Meter breite Bachbett hätte Aussicht auf wilde Gipfel zugelassen, wenn da nicht eine dicke Wolkendecke dazwischen gewesen wäre.

Mit einer ordentlichen Portion Optimismus entstiegen wir über eine erste Steilstufe dem Talkessel bis zu einer saftig grünen Hochebene, die zersetzt ist mit mächtigen grauen Steinblöcken.Der leichte Nebel lockerte die Fantasie in der mystisch wirkenden Landschaft. Hätte es gewundert, wenn sich plötzlich Kobolde zu uns gesellten?

Die geologisch interessanten, aber auch nicht unschwierigen, Kübelwände erwarteten uns mit einem kurzen Regengruß. Teils versichert, teils unversichert erforderte das feucht-nasse Gestein hohe Konzentration. Trotzdem blieb Zeit, die unterschiedliche Gesteinswelt zu betrachten. Bunte Quader (Gosau-Konglomerate), ähnlich einem Fleckerlteppich, Mergel und Sandsteine zieren unseren Weg.

Nach den anstrengenden Kübelwänden führt uns der mäßig steigende Weg zum Gipfelkreuz. Unglaublich aber wahr: 200 Längenmeter vor dem Gipfel durchstießen wir die Wolken und badeten in strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abstieg war Endstation im „Gasthaus zur Gemütlichkeit“ in Bschlabs. Bei Speckknödel, Frittatensuppe, und und .. ließ es sich gut über den erlebnisreichen Tag reden.

Autor: Rolf Kunzmann

Partnerschaftstreffen mit CAI Asti

23. August 2018 - 26. August 2018, Lindauer Hütte im Rätikon.

gruppenbild-drusentorgeaendert

Traditionsgemäß treffen sich die Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) der Sektion Biberach und vom Club Alpino Sezione di Asti abwechselnd in den Alpen zum Wandern. Dieses Jahr war der Treffpunkt vom 23. bis 26. August die Lindauer Hütte (1744 m) im Montafon. Nach herzlicher Begrüßung am Parkplatz der Golmer Bergbahn in Latschau gab es gleich nach der Ankunft bei Sonnenschein die traditionelle „Merenda“, das Vesper. Anschließend erfolgte die Auffahrt mit der Golmer Bergbahn zum Grüneck, 1892 m. Von dort aus wurde über die Latschätzalpe in knapp 2 Stunden zur Lindauer Hütte gewandert. In der letzten halben Stunde begann es zu schütten wie aus Eimern. Ziemlich durchnässt kamen die Bergsteiger an der Lindauer Hütte an. Dieses Wetter sollte die Gruppe die ganzen 4 Tage begleiten. Die Lindauer Hütte wurde vor kurzem umgebaut. Man hat fast das Gefühl, in einem Hotel zu sein.

Die für Freitag vorgesehene Tour zum großen Drusenturm konnte wegen des schlechten Wetters nicht durchgeführt werden. Über das Drusator auf 2342 m ging es im Auf und Ab zum Schweizertor und weiter über den Öfenpaß zurück zur Lindauer Hütte, 16 km Wegstrecke und 1050 Höhenmeter wurden bewältigt. Die Sonne zeigte sich zwar den ganzen Tag nicht, aber die Wolkendecke war so hoch, dass man bei der Umrundung des Bergmassivs immer die senkrechten Wände der Drusentürme vor Augen hatte. Erst kurz vor der Hütte regnete es etwas.

Auch die für Samstag geplante Rundwanderung zur Tilisuna Hütte fiel dem Wetter zum Opfer. Am Morgen reichte der Nebel bis hinunter zur Hütte. Die Gruppe ließ sich nicht entmutigen und wanderte zur Unteren Spora Alpe. Bei Kaffee und einer Jause mit Käse und Speck wurde gerastet, bevor es wieder bergauf zur Lindauer Hütte ging. Auch dieses Mal wurde gerade noch die Hütte erreicht, bevor es zu regnen begann.

Sonntagmorgen wanderte die Gruppe nach dem Frühstück hinunter nach Latschau. Die Berge waren frisch verschneit und kurz vor Latschau zeigte sich erstmals wieder die Sonne. Nachdem die italienischen Freunde und Chorsänger Francesco und Elio die Teilnehmer mit italienischen Liedern der Berge beglückt hatten, hieß es Abschied nehmen. 2019 findet das Treffen im Val Formazza statt.

Autor: Liliana Glatz