Über uns

Die Sommertourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des ganzen Jahres Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Umland, auf der Schwäbischen Alb, überwiegend im nahen Alpenraum aber auch im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleiterinnen und Tourenleitern.

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden.

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Tourenwart:
Hermann Schiebel, Silcherweg 9, 88447 Warthausen,
Tel. 07351 / 74838               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Jahresprogramm für Sommertouren

Weitere Informationen: jahresprogramm.pdf

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24. Jan. 19

08:00 bis 16:00

Winterwanderung am Eschacher Weiher

Allgäu

Eine ca. 4 Std. dauernde Wanderung lädt zum Verweilen an der Winterluft ein

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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24. Mär. 19

06:30-19:00

Natur am Rande der Kulturlandschaft

Alpenrheintal

In unmittelbarer Nähe der Industrieanlagen des Alpenrheintales gibt es fast unberührte Natur zu erleben.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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04. Mai. 19

06:00-20:00

Blumengipfel über's Chrüz im Prättigau

Rätikon

Bergtour über einen großartigen Blumengipfel über dem Prättigau

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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26. Jun. 19

26. Juni bis 07. Juli 2019

Wanderreise in den Pyrenäen

Andorra und Torla

Von zwei Standorten aus werden die Pyrenäen im Bereich Andorra und im spanischen Torla in Tagestouren erwandert.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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27. Jun. 19

07:00 bis 18:00 Uhr

Von Andelsbuch auf die Winterstaude

Bregenzer Wald

Von Andelsbuch auf einer Mittelschweren Bergtour hinauf auf die Winterstaude

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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07. Jul. 19

06:30 bis 19:00 Uhr

Von Faschina auf das Glatthorn

Bregenzer Wald

Vom Faschinajoch aus wird das Glatthorn überschritten

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

14. Sep. 19

20:00 - 24:00

Dolomitenwanderungen

Cisles Alm bei St. Christina

4 Tage wandern auf der Cisles Alm oberhalb St. Christina im Grödnertal.
Interessenten wenden sich bitte an den Tourenleiter

Weitere Informationen: dav-plant-dolomitenwanderwoche-im-groedner-tal.pdf

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22. Sep. 19

7:30 bis 18:0 Uhr

Über den Kühgundgrat zum Iseler

Allgäuer Alpen

Von Oberjoch auf und über den Kühgundgrat zum Iseler

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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06. Okt. 19

05:30 - 20:00

Auf den Hennekopf über dem Bieltal

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Vom Stausee über das Bieltal und die Hennessen auf den Hennekopf

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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17. Okt. 19

08.00 bis 18.00 Uhr

Vom Zugspitzblick auf den Schönkahler

Allgäuer Alpen

Auch einmal im Spätherbst auf den Schönkahler, nicht nur im Winter.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

Übungsleiter

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Annette Brade

Tourenleiterin

Fachübungsleiterin Bergsteigen

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Rolf Kunzmann

Tourenleiter

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Reinhard Klug

Tourenleiter

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Peter Kübler

Tourenleiter

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Wolfgang Mettenleiter

Tourenleiter

Wanderführer

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Josef Prinz

Tourenleiter und 1. Vorsitzender

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Hermann Schiebel

Tourenleiter und Tourenwart

Wanderführer

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Monika Schumacher

Tourenleiterin

Familiengruppenleiterin

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Valerie Wörz

Tourenleiterin

Wanderleiterin

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Anita Butz

Tourenleiterin

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Beate Shaw

Tourenleiterin

Wanderleiterin und Trainer C Bergwandern

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Chris Shaw

Tourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen

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Adolf Xeller

Tourenleiter

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Berichte

Leichte Bergtour auf den Schwarzen Grat

08. November 2018, Allgäu.

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Die Wettervorhersage war nicht sehr optimal, aber wir fuhren trotzdem mit 10 Teilnehmern am 8. Nov. 2018 im Regen nach Bolsternang, dem Ausgangspunkt unserer leichten Bergtour auf den Schwarzen Grat. Unser Optimismus wurde belohnt und der Regen hatte in Bolsternang aufgehört, unsere Tour konnte ohne Regenbekleidung beginnen. Wir stiegen durch Wiesen und Wald zunächst zum Raggenhorn, mit toller Aussicht auf die Allgäuer Alpen. Dann ging es weiter vorbei an der Wenger Egg Alpe zum und auf den Aussichtsturm auf dem Schwarzen Grat, mit einer herrlichen Rundumsicht. Nach einer Vesperpause wanderten wir weiter zur ehem. Schletteralpe und von dort hinunter, vorbei an der Reha-Klinik Überruh nach Bolsternang. Den Schlusspunkt machten wir dann in Diepoldshofen. Eine Absage dieser Tour wäre schade gewesen.

Autor: Reinhard Klug

Wanderung im geschichtsträchtigen Lonetal

23. Oktober 2018, Schwäbische Alb.

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Bei bestem Herbstwetter machten sich 15 Personen auf den Weg, das geschichtsträchtige Lonetal zu erkunden. Start war am Wanderparkplatz in Setzingen. Um den Tadelfinger herum führte der Weg hinunter zur Lone und an dieser entlang zum ersten Höhepunkt, der Bocksteinhöhle. Über den Bergrücken erreichten wir wieder die Lone und an dieser entlang die Hohlenstein Höhle. Noch war unser Bedarf an Geschichte nicht gestillt und so landeten wir im Ausstellungszentrum bei der Vogelherdhöhle. Hier konnte sowohl aus dem Rucksack als auch mit Essen im Ausstellungszentrum die Mittagspause gemacht werden. Auf dem Weiterweg beschäftigte uns dann eine Reihe von Geschicklichkeitsspielen. Über das Obere Holz und das Frauenholz konnte nun das ehemalige Kloster Lindenau mit seiner guten Gastronomie erreicht und die angebotenen Spezialitäten genossen werden. Ein kleines Museeum direkt gegenüber das Gaststätte bietet noch einen interessanten Überblick über den Geschichtlichen Verlauf des Lonetales. Auf dem Rückweg nach Setzingen konnte wir noch die Vielfalt der Pflanzenarten betrachten die heute von der Landwirtschaft als Bodendecker bzw. Gründünger eingesetzt werden. Eine gelungene Tour für die wir uns bei der Organisatorin und Tourenleiterin Monika Schumacher recht herzlich bedanken.

Autor: Hermann Schiebel

Säuling Runde

27. September 2018, Ammergauer Alpen.

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Die Höhe des Gipfels beträgt nach deutscher Messung 2047 m ü. NN, nach österreichischer Messung 2048 m ü. A. Man geht heute davon aus, dass Säuling, abgeleitet von Siulinc, so viel bedeutet wie Säule, was auch der massiven Gestalt entspräche. Im Teileauto ging’s mit sieben Teilnehmern zum Parkplatz nach Hohenschwangau. Über den fast menschenleeren Weg zum Schloss Neuschwanstein begann der Aufstieg, über die Wildsulzhütte zum nordöstlichen Schrofenhang. Der durch Leitern und Drahtseilsicherungen gesicherte Steig war stellenweise mit Schnee bedeckt. Rasch ging es in steiler Flanke weiter hinauf zu Schulter des Säuling (Gamswiese). Über die verschneiten Gipfelfelsen ging es zum Gipfelkreuz. Eine traumhafte Rundumsicht lies alle Mühen vergessen. Der Rundblick reichte von der Wildspitze über das größtenteils unregulierte Tal des Lechs bis weit in die Ostallgäuer Seenplatte. Im Norden konnte man den Starnberger See und München erkennen. Nach dieser bei idealem Wetter ausgiebigen Gipfelrast ging’s über die mit Ketten gesicherte Südseite hinab zum Säulinghaus und weiter um den Pilgerschrofen wo der Steig bei der Wildsulzhütte wieder mit dem Aufstiegsweg zusammentraf. Müde aber um einem wunderschönen Bergtag reicher ging’s zurück nach Biberach.

Autor: Peter Kübler

Unterwegs im Laternser Tal, leichte Bergwanderung auf den Hohen Freschen

16. September 2018, Bregenzer Wald.

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Auch der September zeigte sich an diesem Sonntag noch einmal von seiner sonnig-sommerlichen Seite. Von der Liftstation Innerlaterns ging es bei leichtem Anstieg durch Bergwald und Almwiesen zur Alpe Gapfohl. Ein ausschweifender nicht eingeplanter Schlenker durch den Wald führte die Gruppe zu einer Steinpilz- und Fliegenpilzfamilie, die man bei der Trockenheit in diesem Jahr nicht vermutet hatte. Auf der Alpe konnte man dann hautnah miterleben, wie die übriggebliebenen Kuhglocken vom Viehscheid tagszuvor wieder ins Tal transportiert wurden. Über die Sennalpe Saluver wurde in knapp einer Stunde das Freschenhaus des ÖAV erreicht, von dem der Gipfel des Hohen Freschen in 40 Minuten erstiegen werden konnte.
Der Rückweg erfolgte über den sogenannten Leseweg - was immer auch dort zu lesen war - und einer Schlusseinkehr in der Alpenvereinshütte hinab nach Innerlaterns. Immerhin waren doch über 900 Höhenmeter im Auf-und Abstieg zu bewältigen
.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Imster Muttekopf 2774 m

02. September 2018, Östliche Lechtaler Alpen.

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Der Imster Muttekopf sollte es sein, der Höchste unter den gefühlten 5-10 Mutteköpfen. Der Wetterbericht spielte Achterbahn und die Entscheidung fiel knapp für die Durchführung der Tour aus.

Acht Bergbegeisterte des DAV-Biberach stiefelten los zu einer landschaftlich abwechslungsreichen Strecke. Die heftigen Regenfälle der Vortage machte die mehrmalige Überquerung des angestiegenen Gebirgsbach Fundais zu einer ausgesprochen sportlichen Übung. Die Füße blieben trocken!

Das bis zu 100 Meter breite Bachbett hätte Aussicht auf wilde Gipfel zugelassen, wenn da nicht eine dicke Wolkendecke dazwischen gewesen wäre.

Mit einer ordentlichen Portion Optimismus entstiegen wir über eine erste Steilstufe dem Talkessel bis zu einer saftig grünen Hochebene, die zersetzt ist mit mächtigen grauen Steinblöcken.Der leichte Nebel lockerte die Fantasie in der mystisch wirkenden Landschaft. Hätte es gewundert, wenn sich plötzlich Kobolde zu uns gesellten?

Die geologisch interessanten, aber auch nicht unschwierigen, Kübelwände erwarteten uns mit einem kurzen Regengruß. Teils versichert, teils unversichert erforderte das feucht-nasse Gestein hohe Konzentration. Trotzdem blieb Zeit, die unterschiedliche Gesteinswelt zu betrachten. Bunte Quader (Gosau-Konglomerate), ähnlich einem Fleckerlteppich, Mergel und Sandsteine zieren unseren Weg.

Nach den anstrengenden Kübelwänden führt uns der mäßig steigende Weg zum Gipfelkreuz. Unglaublich aber wahr: 200 Längenmeter vor dem Gipfel durchstießen wir die Wolken und badeten in strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abstieg war Endstation im „Gasthaus zur Gemütlichkeit“ in Bschlabs. Bei Speckknödel, Frittatensuppe, und und .. ließ es sich gut über den erlebnisreichen Tag reden.

Autor: Rolf Kunzmann

Partnerschaftstreffen mit CAI Asti

23. August 2018 - 26. August 2018, Lindauer Hütte im Rätikon.

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Traditionsgemäß treffen sich die Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) der Sektion Biberach und vom Club Alpino Sezione di Asti abwechselnd in den Alpen zum Wandern. Dieses Jahr war der Treffpunkt vom 23. bis 26. August die Lindauer Hütte (1744 m) im Montafon. Nach herzlicher Begrüßung am Parkplatz der Golmer Bergbahn in Latschau gab es gleich nach der Ankunft bei Sonnenschein die traditionelle „Merenda“, das Vesper. Anschließend erfolgte die Auffahrt mit der Golmer Bergbahn zum Grüneck, 1892 m. Von dort aus wurde über die Latschätzalpe in knapp 2 Stunden zur Lindauer Hütte gewandert. In der letzten halben Stunde begann es zu schütten wie aus Eimern. Ziemlich durchnässt kamen die Bergsteiger an der Lindauer Hütte an. Dieses Wetter sollte die Gruppe die ganzen 4 Tage begleiten. Die Lindauer Hütte wurde vor kurzem umgebaut. Man hat fast das Gefühl, in einem Hotel zu sein.

Die für Freitag vorgesehene Tour zum großen Drusenturm konnte wegen des schlechten Wetters nicht durchgeführt werden. Über das Drusator auf 2342 m ging es im Auf und Ab zum Schweizertor und weiter über den Öfenpaß zurück zur Lindauer Hütte, 16 km Wegstrecke und 1050 Höhenmeter wurden bewältigt. Die Sonne zeigte sich zwar den ganzen Tag nicht, aber die Wolkendecke war so hoch, dass man bei der Umrundung des Bergmassivs immer die senkrechten Wände der Drusentürme vor Augen hatte. Erst kurz vor der Hütte regnete es etwas.

Auch die für Samstag geplante Rundwanderung zur Tilisuna Hütte fiel dem Wetter zum Opfer. Am Morgen reichte der Nebel bis hinunter zur Hütte. Die Gruppe ließ sich nicht entmutigen und wanderte zur Unteren Spora Alpe. Bei Kaffee und einer Jause mit Käse und Speck wurde gerastet, bevor es wieder bergauf zur Lindauer Hütte ging. Auch dieses Mal wurde gerade noch die Hütte erreicht, bevor es zu regnen begann.

Sonntagmorgen wanderte die Gruppe nach dem Frühstück hinunter nach Latschau. Die Berge waren frisch verschneit und kurz vor Latschau zeigte sich erstmals wieder die Sonne. Nachdem die italienischen Freunde und Chorsänger Francesco und Elio die Teilnehmer mit italienischen Liedern der Berge beglückt hatten, hieß es Abschied nehmen. 2019 findet das Treffen im Val Formazza statt.

Autor: Liliana Glatz

Köllespitze im Tannheimer Tal

19. August 2018, Tannheimer Tal.

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Am Sonntag 09. August machten sich 8 Personen mit dem Teilauto auf um den höchsten Gipfel im Tannheimer Tal, die Köllespitze, zu besteigen. Das Wetter war uns freundlich gesinnt und so führte unser Weg vom Parkplatz kurz hinter Nesselwängle erst am Bach aufwärts an das Ortsende von Nesselwängle um dann auf einem Fahrweg die ersten Höhenmeter zu bewältigen. Über einen Bergpfad ging es dann hinauf durch den Wald bis auf die Almflächen in Richtung Sabachjoch. Ab der Mulde vor dem Joch erfolgte der weglose Aufstieg unter der Südwand der Köllespitze hindurch direkt in die Nesselwängler Scharte. Ab hier nun auf der Nordseite erst durch eine kleine Rinne abwärts und dann in dem Einschnitt über Schutt und kleine Kraxeleien aufwärts hinauf auf den Gipfel. Leider stiegen an allen Seiten die Nebel immer wechseln auf, so dass uns der große Rundumblick versperrt war. Es war möglich durch abwechselnde Lücken nach und nach alle Berge ringsum zu sehen. Der Abstieg zur Nesselwängler Scharte erfolte auf gleichem Weg und ab hier dann über die Tannheimer Hütte. Leider ist diese Hütte durch behördliche Auflagen seit mehreren Jahren geschlossen, so dass unsere Einkehr nicht mit der grandiosen Sicht sondern im Tal erfolgen musste. Trotzdem schmeckte der Kaffee und Kuchen nach dieser Leistung auch hier hervorragend.

Autor: Hermann Schiebel

Hoher Ifen

09. August 2018, Allgäuer Alpen.

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Bei schönstem Wetter fuhren 8 Teilnehmer am

Donnerstag 9. August um 6.30 Uhr mit 2 PKW zur

Auenhütte im kleinen Walsertal. Kurz vor 9.00 Uhr

fuhren wir mit dem Lift zur Ifenhütte. Der Aufstieg

führte uns bis kurz vor das Hahnenköpfle und dann

schräg über die Ifenmulde, durch Seilversicherte

Felsabschnitte auf das Ifenplateau und weiter zum

Gipfel, den wir nach ca. 2 Stunden erreichten.

Dort hatten wir einen herrlichen Rundumblick.

Nach einer Mittagspause begann der Abstieg über den

Eugen Köhlerweg. Dieser ist zum Teil recht steil und

teilweise Seilversichert und mit Tritten versehen.

Weiter ging es vorbei an der Ifersgunten Alpe zur

Schwarzwasser Hütte, mit kurzer Einkehr.

Bei schönem warmen Wetter gingen wir weiter über

die Melköde zurück zur Auenhütte.

Mit den tollen Eindrücken dieser Bergwanderung,

fuhren wir, etwas müde, wieder nach Hause.

Autor: Reinhard Klug

Hüttentour Tiroler Höhenweg

29. Juli 2018 - 04. August 2018, Östl. Stubaier und Texelgruppe.

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Die Hüttentour 2018 führte die Gruppe auf den Spuren des Tiroler Höhenweges in die süd-östliche Ecke der Stubaier Alpen und im letzten Bereich wurde noch die Texel Gruppe erreicht. Der Startpunkt lag beim Gasthof Feuerstein im hintersten Gschnitztal. Dorthin brachten uns Bahn, Bus und Taxi. Am Mittag wurden dann noch die 800 Hm bis zur österreichischen Tribulaunhütte zurückgelegt. Nach der super Bewirtung und geruhsamen Nacht erfolgte der Start am Morgen in Richtung Sandesjoch mit 2599 m der höchste Punkt des heutigen Tages. Der Abstieg durch großartiges gestuftes Gelände führte dann an der ital. Tribulaunhütte vorbei, hier wurde eine Pause eingelegt, 1350 Hm hinunter in das Pflerscher Tal nach Innerpflersch und hinaus nach St. Anton. Hier musste uns Josef, der Organisator und Tourenleiter, leider verlassen und nach Hause fahren. Die weitere Tourenleitung wurde nun von mir übernommen. Die angenehme Übernachtung in einem Hotel war leider mit einem späten Frühstück gekoppelt, so dass die folgenden 1300 Hm Anstieg bei warmem Wetter erst um 9:oo Uhr unter die Stiefel genommen werden konnten. An der Alrißalm vorbei führte uns der weg im Alrißtal immer entlang des Baches und unter den Ostwänden der Maratschspitze hindurch auf die 2511 m hohe Maurerscharte. Wieder öffnete sich der Blick in ein weiteres von West nach Ost verlaufendes neues Tal, das Ridnautal. Unser Abstieg führt steil über 1200 Hm an der Prischeralm, hier wurde eingekehrt, vorbei erst über Almgelände und dann durch lichten Lärchen- und Laubwald hinunter nach Maiern. Eigentlich sollte uns der Linienbus nach Mareit ins Hotel bringen, aber wir verpassten ihn um 5 min. Ein Taxi erledigte dann die Fahrt mit und für uns. Am Mittwoch wurde dann das große Bergbaugebiet des Ridnautales und des Schneeberges durchwandert. Mit dem Taxi, der Bus fuhr zu sehr ungünstigen Zeiten, konnten wir schnell das hinterste Ende des Ridnautales mit dem Museeumsdorf erreichen. Ab hier 1400 m hoch begann der Aufstieg zur 2727 m hohen Schneebergscharte. Immer im Lazzachertal entlang und aufwärts ging es hinauf auf die Moareralm. Unterwegs musste der Bach aufgrund einer defekten Brücke gequert werden. Begleitet wurde unser Aufstieg stetig von den vielen Bauwerken des ehem. Bergbaugebietes die als Museeum erhalten werden. Obwohl es noch zu früh war, wurde an der Moaralm eingekehrt, da der folgende noch lange Aufstieg nicht vor 13:30 Uhr zu bewältigen sein würde. So waren wir dann gegen ½ 3 Uhr auf der Schneebergscharte. Von hier gab es einen tollen Überblick hinunter nach St. Martin im Schneeberg mit seinen Gebäuden und den riesigen Bergwerksanlagen. Nach nur 370 Hm Abstieg war unser Übernachtungsquartier das Schneeberghaus erreicht. Der Flair eines gut geführten Hauses lies uns gut Essen und gut Übernachten. Ein wieder früher Start, in der Nacht hatte es erstmals ausgiebig geregnet, ermöglichte uns einen angenehmen Aufstieg in die Karlsscharte 2691 m. Ein großartiger Blick streifte über den großen Talkessel des Timmelstales mit dem Schwarzsee als Anziehungspunkt. In weitem Bogen wurde durch Blockwerk hinab und dann wieder an den Schwarzsee aufgestiegen. Da das Wetter gut war und wir ausreichend Zeit hatten, wurde knapp oberhalb des Schwarzsees eine ausgiebige Mittagspause eingelegt. Über die Timmelsalpe wurde die Timmelsbrücke an der gleichnamigen Passtraße erreicht. Ein kurzer Aufstieg brachte uns zum direkt an der Straße gelegenen Gasthaus. Heute haben wir 450 Hm auf und ca. 1000 Hm im Abstieg zurückgelegt. Der letzte Wandertag begann um 8:oo Uhr mit 150 m Abstieg. Ab dem Talgrund des Seebertales erfolgte der Aufstieg durch dieses Tal und durch das hintere Seebener Kar hinauf zur 2661 m hohen Grubscharte. Bis hierher wurde erst lichter Wald und dann Almgelände bewältigt. Der Weiterweg zum Rauhe Joch gestaltete sich dann deutlich alpiner, war stark ausgesetzt und zwang uns alle zu einem genauen und bedächtigen Schritt. Mit 2761 m waren dann 1200 Hm überwunden. Nach der ruhigen Mittagspause erwartete uns ein sehr steiler und teilweise ebenfalls ausgesetzter Abstieg über 1200 Hm hinab in das Pfelderer Tal direkt nach Pfeldern im Naturpark Texelgruppe. Der letzte Tag unserer Unternehmung brachte dann nur noch die Rückreise mit Bus und Bahn nach Biberach die fast planmäßig verlief.

Unser aller Dank gilt Josef für die Idee und Planung der Tour und allen Teilnehmern durch deren Mithilfe die Tour zu einem Erlebnis für alle wurde.

Autor: Hermann Schiebel

Gipfelrunde über Damüls

02. August 2018, Bregenzer Wald.

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Was gibt es sinnvolleres als in Zeiten der momentanen Hitzewelle, in die Berge zu gehen und eine Wanderung bei angenehmen Temperaturen zu unternehmen? Eine nette Wandergruppe hatte sich an diesem hochsommerlichen Tag eingefunden, um eine 3-Gipfeltour zu machen. Von Damüls ging es zunächst am Parkplatz Uga-Bahn mit dem Lift zur Bergstation.Von dort in abwechslungsreicher und luftiger Wanderung auf den ersten Gipfel. Die 400 Höhenmeter zur Mittagspitze waren dann auch gut zu bewältigen und das Auf und Ab in einer etwa gleichbleibenden Höhenlage zwischen 1900 und 2100 m war bei Temperaturen um die 20 Grad recht erholsam und nicht zu anstrengend. Hochblanken und Ragazer Blanken waren die nächsten Gipfel, ehe es dann vom Sünser Joch wieder abwärts ins Damülser Tal ging. Bei Kaffee und Käsebrot (ein Stück Kuchen wurde sehnlichst vermisst) mit dem würzigen Bergkäse der Ragazer Sennalpe endete die Tour an diesem Tag.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Rubihorn

05. Juli 2018, Allgäuer Alpen.

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Am Donnerstag, 5. Juli fuhren wir, 7 Teilnehmer mit

2 PKW zur Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf.

Bis zur Seealpe wurde mit der Bergbahn gefahren.

Der Aufstieg war bei bewölktem Himmel sehr angenehm.

Vorbei am Niedereck wurde nach ca. 2 Stunden der

Gipfel des Rubi Horn ( 1957 m ) erreicht. Dort erwartete

uns ein herrlicher Rundblick und belohnte uns für die

Mühen des Aufstiegs.

Nach einer halbstündigen Pause stiegen wir wieder ab, vorbei am Gaisalpsee zur Richteralpe mit Einkehr. Da es dann zu

regnen angefangen hatte, konnte jeder Teilnehmer auf dem

Wallrafweg bei der Rückkehr nach Oberstdorf seine

 Regenausrüstung testen und vor allem zeigen.

Autor: Reinhard Klug