Über uns

Die Sommertourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des ganzen Jahres Touren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Umland, auf der Schwäbischen Alb, überwiegend im nahen Alpenraum aber auch im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleiterinnen und Tourenleitern.

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden.

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen.

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Tourenwart:
Hermann Schiebel, Silcherweg 9, 88447 Warthausen,
Tel. 07351 / 74838               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Jahresprogramm für Sommertouren

Weitere Informationen: jahresprogramm.pdf

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23. Sep. 18

6:30 - 18:00

Überschreitung Rindalphorn

Nagelfluhkette

Im Naturpark Nagelfluh wird das Rindalphorn von der Hochgratbahn ( Talstation ) nach Gunzesried überschritten.

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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27. Sep. 18

6:30 - 18:00

Säulingumrundung 2047 m

Füssener Berge

Eine Besteigung und Umrundung des Säulings 2047 m ab dem Schloss Neuschwanstein

Weitere Informationen: ausschreibung.pdf

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03. Okt. 18

5:30 bis 19:00 Uhr

Roter Stein, Steinmandlspitze, Suwaldspitze

Östliche Lechtaler Alpen

Schwere Bergtour von Berwang über den Roten Stein, die Steinmandlspitze und die Suwaldspitze zurück nach Berwang

Weitere Informationen: aushang.pdf

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23. Okt. 18

7:30 bis 18:00 Uhr

Wanderung im geschichtsträchtigen Lonetal

Lonetal

Eine Wanderung die ab Setzingen durch das geschichtsträchtige Lonetal die interessanten Stationen berührt.

Weitere Informationen: aushang.pdf

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08. Nov. 18

07:30 bis 17:30

Auf den Schwarzen Grat bei Isny

Allgäu

Von Bolsternang auf den Gipfel bzw. Aussichtsturm auf den Schwarzen Grat. Über Überruh zurück nach Bolsternang.

Weitere Informationen: ausschreibung.odt

Übungsleiter

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Annette Brade

Tourenleiterin

Fachübungsleiterin Bergsteigen

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07351 / 29667

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Rolf Kunzmann

Tourenleiter

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Reinhard Klug

Tourenleiter

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07351 /17337

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Peter Kübler

Tourenleiter

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Wolfgang Mettenleiter

Tourenleiter

Wanderführer

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Josef Prinz

Tourenleiter und 1. Vorsitzender

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Hermann Schiebel

Tourenleiter und Tourenwart

Wanderführer

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Monika Schumacher

Tourenleiterin

Familiengruppenleiterin

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Valerie Wörz

Tourenleiterin

Wanderleiterin

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Anita Butz

Tourenleiterin

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Beate Shaw

Tourenleiterin

Wanderleiterin und Trainer C Bergwandern

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Chris Shaw

Tourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen

07351 4292218

Adolf Xeller

Tourenleiter

07351 / 29366

Berichte

Unterwegs im Laternser Tal, leichte Bergwanderung auf den Hohen Freschen

16. September 2018, Bregenzer Wald.

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Auch der September zeigte sich an diesem Sonntag noch einmal von seiner sonnig-sommerlichen Seite. Von der Liftstation Innerlaterns ging es bei leichtem Anstieg durch Bergwald und Almwiesen zur Alpe Gapfohl. Ein ausschweifender nicht eingeplanter Schlenker durch den Wald führte die Gruppe zu einer Steinpilz- und Fliegenpilzfamilie, die man bei der Trockenheit in diesem Jahr nicht vermutet hatte. Auf der Alpe konnte man dann hautnah miterleben, wie die übriggebliebenen Kuhglocken vom Viehscheid tagszuvor wieder ins Tal transportiert wurden. Über die Sennalpe Saluver wurde in knapp einer Stunde das Freschenhaus des ÖAV erreicht, von dem der Gipfel des Hohen Freschen in 40 Minuten erstiegen werden konnte.
Der Rückweg erfolgte über den sogenannten Leseweg - was immer auch dort zu lesen war - und einer Schlusseinkehr in der Alpenvereinshütte hinab nach Innerlaterns. Immerhin waren doch über 900 Höhenmeter im Auf-und Abstieg zu bewältigen
.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Imster Muttekopf 2774 m

02. September 2018, Östliche Lechtaler Alpen.

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Der Imster Muttekopf sollte es sein, der Höchste unter den gefühlten 5-10 Mutteköpfen. Der Wetterbericht spielte Achterbahn und die Entscheidung fiel knapp für die Durchführung der Tour aus.

Acht Bergbegeisterte des DAV-Biberach stiefelten los zu einer landschaftlich abwechslungsreichen Strecke. Die heftigen Regenfälle der Vortage machte die mehrmalige Überquerung des angestiegenen Gebirgsbach Fundais zu einer ausgesprochen sportlichen Übung. Die Füße blieben trocken!

Das bis zu 100 Meter breite Bachbett hätte Aussicht auf wilde Gipfel zugelassen, wenn da nicht eine dicke Wolkendecke dazwischen gewesen wäre.

Mit einer ordentlichen Portion Optimismus entstiegen wir über eine erste Steilstufe dem Talkessel bis zu einer saftig grünen Hochebene, die zersetzt ist mit mächtigen grauen Steinblöcken.Der leichte Nebel lockerte die Fantasie in der mystisch wirkenden Landschaft. Hätte es gewundert, wenn sich plötzlich Kobolde zu uns gesellten?

Die geologisch interessanten, aber auch nicht unschwierigen, Kübelwände erwarteten uns mit einem kurzen Regengruß. Teils versichert, teils unversichert erforderte das feucht-nasse Gestein hohe Konzentration. Trotzdem blieb Zeit, die unterschiedliche Gesteinswelt zu betrachten. Bunte Quader (Gosau-Konglomerate), ähnlich einem Fleckerlteppich, Mergel und Sandsteine zieren unseren Weg.

Nach den anstrengenden Kübelwänden führt uns der mäßig steigende Weg zum Gipfelkreuz. Unglaublich aber wahr: 200 Längenmeter vor dem Gipfel durchstießen wir die Wolken und badeten in strahlendem Sonnenschein.

Nach dem Abstieg war Endstation im „Gasthaus zur Gemütlichkeit“ in Bschlabs. Bei Speckknödel, Frittatensuppe, und und .. ließ es sich gut über den erlebnisreichen Tag reden.

Autor: Rolf Kunzmann

Köllespitze im Tannheimer Tal

19. August 2018, Tannheimer Tal.

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Am Sonntag 09. August machten sich 8 Personen mit dem Teilauto auf um den höchsten Gipfel im Tannheimer Tal, die Köllespitze, zu besteigen. Das Wetter war uns freundlich gesinnt und so führte unser Weg vom Parkplatz kurz hinter Nesselwängle erst am Bach aufwärts an das Ortsende von Nesselwängle um dann auf einem Fahrweg die ersten Höhenmeter zu bewältigen. Über einen Bergpfad ging es dann hinauf durch den Wald bis auf die Almflächen in Richtung Sabachjoch. Ab der Mulde vor dem Joch erfolgte der weglose Aufstieg unter der Südwand der Köllespitze hindurch direkt in die Nesselwängler Scharte. Ab hier nun auf der Nordseite erst durch eine kleine Rinne abwärts und dann in dem Einschnitt über Schutt und kleine Kraxeleien aufwärts hinauf auf den Gipfel. Leider stiegen an allen Seiten die Nebel immer wechseln auf, so dass uns der große Rundumblick versperrt war. Es war möglich durch abwechselnde Lücken nach und nach alle Berge ringsum zu sehen. Der Abstieg zur Nesselwängler Scharte erfolte auf gleichem Weg und ab hier dann über die Tannheimer Hütte. Leider ist diese Hütte durch behördliche Auflagen seit mehreren Jahren geschlossen, so dass unsere Einkehr nicht mit der grandiosen Sicht sondern im Tal erfolgen musste. Trotzdem schmeckte der Kaffee und Kuchen nach dieser Leistung auch hier hervorragend.

Autor: Hermann Schiebel

Hoher Ifen

09. August 2018, Allgäuer Alpen.

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Bei schönstem Wetter fuhren 8 Teilnehmer am

Donnerstag 9. August um 6.30 Uhr mit 2 PKW zur

Auenhütte im kleinen Walsertal. Kurz vor 9.00 Uhr

fuhren wir mit dem Lift zur Ifenhütte. Der Aufstieg

führte uns bis kurz vor das Hahnenköpfle und dann

schräg über die Ifenmulde, durch Seilversicherte

Felsabschnitte auf das Ifenplateau und weiter zum

Gipfel, den wir nach ca. 2 Stunden erreichten.

Dort hatten wir einen herrlichen Rundumblick.

Nach einer Mittagspause begann der Abstieg über den

Eugen Köhlerweg. Dieser ist zum Teil recht steil und

teilweise Seilversichert und mit Tritten versehen.

Weiter ging es vorbei an der Ifersgunten Alpe zur

Schwarzwasser Hütte, mit kurzer Einkehr.

Bei schönem warmen Wetter gingen wir weiter über

die Melköde zurück zur Auenhütte.

Mit den tollen Eindrücken dieser Bergwanderung,

fuhren wir, etwas müde, wieder nach Hause.

Autor: Reinhard Klug

Hüttentour Tiroler Höhenweg

29. Juli 2018 - 04. August 2018, Östl. Stubaier und Texelgruppe.

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Die Hüttentour 2018 führte die Gruppe auf den Spuren des Tiroler Höhenweges in die süd-östliche Ecke der Stubaier Alpen und im letzten Bereich wurde noch die Texel Gruppe erreicht. Der Startpunkt lag beim Gasthof Feuerstein im hintersten Gschnitztal. Dorthin brachten uns Bahn, Bus und Taxi. Am Mittag wurden dann noch die 800 Hm bis zur österreichischen Tribulaunhütte zurückgelegt. Nach der super Bewirtung und geruhsamen Nacht erfolgte der Start am Morgen in Richtung Sandesjoch mit 2599 m der höchste Punkt des heutigen Tages. Der Abstieg durch großartiges gestuftes Gelände führte dann an der ital. Tribulaunhütte vorbei, hier wurde eine Pause eingelegt, 1350 Hm hinunter in das Pflerscher Tal nach Innerpflersch und hinaus nach St. Anton. Hier musste uns Josef, der Organisator und Tourenleiter, leider verlassen und nach Hause fahren. Die weitere Tourenleitung wurde nun von mir übernommen. Die angenehme Übernachtung in einem Hotel war leider mit einem späten Frühstück gekoppelt, so dass die folgenden 1300 Hm Anstieg bei warmem Wetter erst um 9:oo Uhr unter die Stiefel genommen werden konnten. An der Alrißalm vorbei führte uns der weg im Alrißtal immer entlang des Baches und unter den Ostwänden der Maratschspitze hindurch auf die 2511 m hohe Maurerscharte. Wieder öffnete sich der Blick in ein weiteres von West nach Ost verlaufendes neues Tal, das Ridnautal. Unser Abstieg führt steil über 1200 Hm an der Prischeralm, hier wurde eingekehrt, vorbei erst über Almgelände und dann durch lichten Lärchen- und Laubwald hinunter nach Maiern. Eigentlich sollte uns der Linienbus nach Mareit ins Hotel bringen, aber wir verpassten ihn um 5 min. Ein Taxi erledigte dann die Fahrt mit und für uns. Am Mittwoch wurde dann das große Bergbaugebiet des Ridnautales und des Schneeberges durchwandert. Mit dem Taxi, der Bus fuhr zu sehr ungünstigen Zeiten, konnten wir schnell das hinterste Ende des Ridnautales mit dem Museeumsdorf erreichen. Ab hier 1400 m hoch begann der Aufstieg zur 2727 m hohen Schneebergscharte. Immer im Lazzachertal entlang und aufwärts ging es hinauf auf die Moareralm. Unterwegs musste der Bach aufgrund einer defekten Brücke gequert werden. Begleitet wurde unser Aufstieg stetig von den vielen Bauwerken des ehem. Bergbaugebietes die als Museeum erhalten werden. Obwohl es noch zu früh war, wurde an der Moaralm eingekehrt, da der folgende noch lange Aufstieg nicht vor 13:30 Uhr zu bewältigen sein würde. So waren wir dann gegen ½ 3 Uhr auf der Schneebergscharte. Von hier gab es einen tollen Überblick hinunter nach St. Martin im Schneeberg mit seinen Gebäuden und den riesigen Bergwerksanlagen. Nach nur 370 Hm Abstieg war unser Übernachtungsquartier das Schneeberghaus erreicht. Der Flair eines gut geführten Hauses lies uns gut Essen und gut Übernachten. Ein wieder früher Start, in der Nacht hatte es erstmals ausgiebig geregnet, ermöglichte uns einen angenehmen Aufstieg in die Karlsscharte 2691 m. Ein großartiger Blick streifte über den großen Talkessel des Timmelstales mit dem Schwarzsee als Anziehungspunkt. In weitem Bogen wurde durch Blockwerk hinab und dann wieder an den Schwarzsee aufgestiegen. Da das Wetter gut war und wir ausreichend Zeit hatten, wurde knapp oberhalb des Schwarzsees eine ausgiebige Mittagspause eingelegt. Über die Timmelsalpe wurde die Timmelsbrücke an der gleichnamigen Passtraße erreicht. Ein kurzer Aufstieg brachte uns zum direkt an der Straße gelegenen Gasthaus. Heute haben wir 450 Hm auf und ca. 1000 Hm im Abstieg zurückgelegt. Der letzte Wandertag begann um 8:oo Uhr mit 150 m Abstieg. Ab dem Talgrund des Seebertales erfolgte der Aufstieg durch dieses Tal und durch das hintere Seebener Kar hinauf zur 2661 m hohen Grubscharte. Bis hierher wurde erst lichter Wald und dann Almgelände bewältigt. Der Weiterweg zum Rauhe Joch gestaltete sich dann deutlich alpiner, war stark ausgesetzt und zwang uns alle zu einem genauen und bedächtigen Schritt. Mit 2761 m waren dann 1200 Hm überwunden. Nach der ruhigen Mittagspause erwartete uns ein sehr steiler und teilweise ebenfalls ausgesetzter Abstieg über 1200 Hm hinab in das Pfelderer Tal direkt nach Pfeldern im Naturpark Texelgruppe. Der letzte Tag unserer Unternehmung brachte dann nur noch die Rückreise mit Bus und Bahn nach Biberach die fast planmäßig verlief.

Unser aller Dank gilt Josef für die Idee und Planung der Tour und allen Teilnehmern durch deren Mithilfe die Tour zu einem Erlebnis für alle wurde.

Autor: Hermann Schiebel

Gipfelrunde über Damüls

02. August 2018, Bregenzer Wald.

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Was gibt es sinnvolleres als in Zeiten der momentanen Hitzewelle, in die Berge zu gehen und eine Wanderung bei angenehmen Temperaturen zu unternehmen? Eine nette Wandergruppe hatte sich an diesem hochsommerlichen Tag eingefunden, um eine 3-Gipfeltour zu machen. Von Damüls ging es zunächst am Parkplatz Uga-Bahn mit dem Lift zur Bergstation.Von dort in abwechslungsreicher und luftiger Wanderung auf den ersten Gipfel. Die 400 Höhenmeter zur Mittagspitze waren dann auch gut zu bewältigen und das Auf und Ab in einer etwa gleichbleibenden Höhenlage zwischen 1900 und 2100 m war bei Temperaturen um die 20 Grad recht erholsam und nicht zu anstrengend. Hochblanken und Ragazer Blanken waren die nächsten Gipfel, ehe es dann vom Sünser Joch wieder abwärts ins Damülser Tal ging. Bei Kaffee und Käsebrot (ein Stück Kuchen wurde sehnlichst vermisst) mit dem würzigen Bergkäse der Ragazer Sennalpe endete die Tour an diesem Tag.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Rubihorn

05. Juli 2018, Allgäuer Alpen.

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Am Donnerstag, 5. Juli fuhren wir, 7 Teilnehmer mit

2 PKW zur Talstation der Nebelhornbahn in Oberstdorf.

Bis zur Seealpe wurde mit der Bergbahn gefahren.

Der Aufstieg war bei bewölktem Himmel sehr angenehm.

Vorbei am Niedereck wurde nach ca. 2 Stunden der

Gipfel des Rubi Horn ( 1957 m ) erreicht. Dort erwartete

uns ein herrlicher Rundblick und belohnte uns für die

Mühen des Aufstiegs.

Nach einer halbstündigen Pause stiegen wir wieder ab, vorbei am Gaisalpsee zur Richteralpe mit Einkehr. Da es dann zu

regnen angefangen hatte, konnte jeder Teilnehmer auf dem

Wallrafweg bei der Rückkehr nach Oberstdorf seine

 Regenausrüstung testen und vor allem zeigen.

Autor: Reinhard Klug

Eine Woche "Totes Gebirge"

17. Juni 2018 - 23. Juni 2018, Totes Gebirge.

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Von wegen Totes Gebirge! Die Herkunft des Namens ist umstritten. Vielleicht kommt er von den kahlen Felsplateaus, vielleicht aber auch daher, dass Felsformationen, die kein Salz führen, auch als „tot“ bezeichnet werden. Alles andere als „tot“ ist das Gebirgsmassiv jedenfalls hinsichtlich seiner Tier- und Pflanzenwelt, wovon sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Wanderwoche überzeugen konnten. Vom 17.7.-23.7.18 durchquerten 11 Mitglieder des Deutschen Alpenvereins (DAV) Sektion Biberach unter Führung von Josef Prinz und Peter Kübler den Gebirgszug im Genzgebiet von Oberösterreich und der Steiermark.

Am Anfahrtstag erfolgte der Aufstieg zur Ischler Hütte in der auch die erste Nacht auf 1368m Höhe verbracht wurde. Der nächste Tag überraschte mit Regen. Trotzdem wurde das Tagesziel der Schönberg mit 2093m Höhe erreicht. Leider machte dieser Gipfel seinem Namen keine Ehre. Es war windig und kalt und alle waren zufrieden als das Quartier im Hochkogelhaus erreicht wurde. Nächstes Tagesziel war die Rinnerkogelhütte. Über eine lange, lange Karstfläche die Aufmerksam beim gehen abverlangte, führte der Weg. Trotzdem blieb Zeit sich an der reichen Alpenflora zu erfreuen und oder das handwerkliche Talent beim ausbessern der Steinmanderln einzusetzen. Der Mittwoch war als Erholungstag gedacht. Um die Mittagszeit war das Tagesziel Albert Appel Haus erreicht. Ein Teil der Gruppe stieg noch auf den Redender Stein 1902m (kein Schreibfehler! Der Berg heißt tatsächlich so) die anderen durchstreiften die wunderschöne Hüttenumgebung und pflegten sich und die Ausrüstung. Am nächsten Tag waren 1250 m Abstieg zu bewältigen. Ein langer Tag führte auf dem E 4 hinunter nach Gössl am Ostende des Grundlsees mit Übernachtung in der Jufa . Der zweitletzte Tag ging sehr abwechslungsreich, bergauf, bergab durch das Tal der Salze, zuletzt steil auf die Tauplitz Alm mit Übernachtung auf der Grazer Hütte. Die Wetterprognose für den letzten Abstiegstag war alles andere als gut. Die Seilbahn nicht in Betrieb. Der ausgesprochen symbadische Hüttenwirt den es aus Pforzheim in diese Gegend verschlagen hat war so freundlich ,uns am Schlusstag mit dem Hüttenbus und seinem 500er Fiat hinunter an den Bahnhof nach Tauplitz zu bringen. Das sparte der Gruppe 850 m Abstieg und nasse Klamotten.

Am Ende der Tour waren sich alle einig:

Das Tote Gebirge lebt! Mit schönen Eindrücken aus einer intakten Bergwelt und zufrieden mit den Erlebnissen der Woche, wurde die Heimfahrt angetreten.

Autor: Peter Kübler

Über den Siplinger- zum Heidenkopf

17. Juni 2018, Allgäuer Alpen.

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Wenige mutige Frauen ließen es sich am erfolglosen ersten Spieltag der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft trotzdem nicht nehmen, diese abwechslungsreiche Kammwanderung im Gunzesrieder Tal anzugehen. Durch das hintere Aubachtal erfolgte der Aufstieg zum Siplingerkopf vorbei an den Siplinger Nadeln zum Gipfel. Leichte aber gut gesicherte Kletterstellen führten über Nagelfluhgestein hinüber zum Heidenkopf, bevor dann der Abstieg über die Scheidwang Alpe hinab wieder ins Tal führte. Die Teilnehmerinnen genossen sichtlich die in dieser Jahreszeit einmalige Flora der Allgäuer Bergwelt. Aus der Fülle der Farben stachen immer wieder Türkenbund und Allermannsharnisch (Liliengewächse) hervor, die bis zum Gipfel ständige Begleiter waren.

Autor: Wolfgang Mettenleiter

Wanderung von Neukirch nach Kressbronn

06. Mai 2018, Oberschwaben.

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6. Mai 2018 Wanderung Neukirch – Kressbronn

Mit Spannung erwarteten 17 Wanderer in Biberach den verspäteten Zug aus Ulm. Inzwischen haben Wanderfreunde aus Ravensburg den Busfahrer Richtung Tettnang informiert, dass mit dem Bus noch weitere Fahrgäste mitfahren wollen – er hat auf uns gewartet. In Tettnang war Stadtfest und der Bus konnte die richtige Haltestelle nicht anfahren. Bei einem Telefonat mit dem Anrufsammeltaxi konnte ein neuer Treffpunkt ausgemacht werden. Mit 2 Taxis und 4 Fahrten kamen die 19 Teilnehmer in Neukirch früher als erwartet an. Durch bäuerliche Kulturlandschaft, kleine Gehöfte und Streuobstwiesen konnten wir bei Oberlangensee die erste Aussicht über das Voralpenland genießen und die langärmelige Kleidung in den Rucksack packen. Auf einer aussichtsreichen, frisch gemähten Wiese mit Blick auf Hopfengärten und das Tal der Argen machten wir die Mittagsrast. Über die Hängebrücke bei Heggelbach, der Argen entlang und sanftem Bergauf – Bergab erreichten wir dem Aussichtspunkt oberhalb des Schleinsees. Die Kaffee- und Vesperpause auf der Terrasse in Schleinsee / Nitzenweiler mit riesigen Rhabarberkuchenstücken war sehr nahrhaft. Über den letzten Aussichtspunkt Richtung Bodensee und Appenzeller Land oberhalb von Gattnau, erreichten wir den Bahnhof in Kressbronn und kamen mit pünktlichen Zügen um 18:19 Uhr nach Biberach zurück.

Autor: Monika Schumacher

Über den Weissensee zum Falkenstein

03. Mai 2018, Allgäu.

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Am Donnerstag 3. Mai fuhren12 Teilnehmern in 3 PKW an den Weissensee. Der Weg führte entlang des Weissensees, auch durch das Felsentor, zum Weiler Roßmoos. Von dort begann der Aufstieg zum Falkenstein, mit der Ruine, wo König Ludwig II ein neues Prachtschloss erbauen wollte. Der Abstieg ging vorbei an der Mariengrotte, bei einer kurzen Mittagsrast mit Blick auf die Ruine Falkenstein. Anschließend stiegen wir hinauf zum Zirmgrat, mit schönem Blick hinunter in das Vilstal. Weiter ging es hinunter Richtung Salober Alm, mit einem kleinen Abstecher zum 4 Seenblick. ( Weissensee, Hopfensee, Forggensee und Bannwaldsee ). In der Salober Alm erfolgte noch eine Kaffeepause. Von dort begann der Schlußabstieg zum Alatsee, wo wir ein Fahrzeug stehen hatten.

Autor: Reinhard Klug