Über uns

   
  Leidenschaft verbindet!

Jeder, der schon einmal nach langem Kampf einen großen Sieg errungen hat, kann in etwa nachvollziehen, wie es ist, zu klettern. Zuerst sind da die kleinen Schmetterlinge im Bauch, wenn man die Tour von unten anschaut und die ersten Grifffolgen im Kopf schon durchsteigt. Dann kann es meistens nicht schnell genug gehen, bis das Kletterequipment seinen Sicherheitsmantel um uns legt und es losgehen kann. In der Route schließlich kommt es zum Zusammenspiel von Konzentration, Kraft und Geschicklichkeit. Es macht extremen Spaß die versteckten Bewegungsprobleme zu lösen. Wenn man am Ende am Ausstieg steht, hat man ein Gefühl, als hätten sich die Schmetterlinge in Jumbojets verwandelt, die mit einem lauten Jubelschrei aus dem Körper fliegen wollen.

Diese Faszination wollen wir mit Euch, allen Kindern, Jugendlichen und Junggebliebenen im Alter von 8-25 Jahren, teilen. Wir vermitteln euch das fachliche Wissen und Können, sich selbst und andere nicht zu gefährden, die Natur zu schützen, Vertrauen zu sich selbst und zu anderen aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen. In verschiedenen Gruppen wollen wir mit Euch zusammen klettern und trainieren, die Natur und ihre Felsen erleben und einfach nur Spaß haben. Das heißt wir werden mehrere Tages- und Wochenendausflüge in die nähere Umgebung anbieten, nicht nur zum Klettern, sondern auch um gemeinsam mit der Gruppe on Tour zu sein. Darüber hinaus unternehmen nwir gemeinsame Bergtouren, gehen auf Klettersteige oder sind mit dem Mountainbike unterwegs.

Wer also das Klettern einmal ausprobieren und kennenlernen will – kann nach Rücksprache mit uns- einmal an einem Probetraining teilnehmen. Wer unsere weiteren Jugendangebote wie die Tagesausflüge oder Mehrtagestouren nutzen will, meldet sich einfach auf die ausgeschriebenen Ausflugstermine an. Wer uns kennenlernen möchte, ist ganz herzlich donnerstags ab 20 Uhr im AV-Haus (Ehinger-Tor-Platz 3), eingeladen (Achtung – nicht in den Ferien!)

Veranstaltungen

21. Dez. 17

18:00 - 22:00

Weihnachtsfeier

AV Haus

Wie fast schon Tradition, steht heute wieder unsere alljährliche jdav Weihnachtsfeier an. Kommt vorbei, wir sitzen gemütlich zusammen bei Plätzchen und Punsch/Glühwein und haben Spaß.
Der Weihnachtsmann besucht uns und verteilt Geschenke, aber nur für die Artigen :)

Übungsleiter

klaus

Klaus 'Glaus' Hassler

Jugendreferent

Fachübungsleiter Hochtouren

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+49 (0) 172 7940958

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Philippe Pieper

Jungmannschaftsleiter

Jugendleiter seit 2013

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+49 (0) 15123753937

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Andrea Wiech

Jugendleiterin / stellv. Jungmannschaftsleiterin

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015226076034

bene

Benedikt Wohnhas

Jugendleiter

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01577 8388667

christoph

Christoph Egger

Jugendleiter

Jugendleiter seit 2013

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0151 70063253

andreas

Andreas Philipp

Jugendleiter

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015730125801

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Johannes Moll

Jugendleiter

Jugendleiter

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+4915738322055

lena

Lena Holzapfel

Jugendleiter

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07355 92068

jp

Jan Paul 'JP' Baur

Jugendleiter

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01578 9292005

robin

Robin Göpper

Jugendbegleiter

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+49 (0) 157 35393236

Lasse Heisler

Vertretung Stadtjugendring

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Jascha Heisler

Jugendleiter / 2. Jungmannschaftsleiter

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01758413052

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Daniel Drews

Jugendleiter

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01578 6766815

Emil Jakob

Kassenwart

-

-

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Moritz Pfarr

Jugendleiter / Jugendmaterialwart

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015735611290

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Eric Lindenau

Jugendleiter | Materialwart

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07357 2249

Berichte

Jugendgruppe auf der Biberacher Hütte

21. August 2017 - 26. September 2017, Biberacher Hütte / Bregenzer Wald.

Das JDAV Sommerferienprogramm auf dem Höhepunkt Fünf Tage waren 12 Jugendliche und Betreuer auf der vereinseigenen Hütte im Bregenzerwald wie im Sommerferienprogramm ausgeschrieben. Bei bestem Bergwetter genossen die Teilnehmer die herrliche Umgebung der Hütte rund um den Schadonnapaß. Am 21. August trafen sich die Teilnehmer am Alpenvereinshaus wo jeder Teilnehmer noch mit der passenden Ausrüstung ausgestattet wurde. Danach ging es mit privaten Autos zum Landsteg wo der Fußmarsch zur Biberacher Hütte beginnt. Die 12 bis 16 jährigen Teilnehmer absolvierten diesen Aufstieg mit bravour. Nach einem kurzen Vesper wurde die Umgebung der Hütte sowie das Matratzenlager im Winterraum erkundet. Sehr müde ging am ersten Abend das Licht zur Hüttenruhe aus. Am zweiten Tag war klettern im Klettergarten angesagt: Von der erfahrenen Jugendleitern gab es eine intensive Einweisung in Kletterausrüstung sowie deren korrekte Verwendun - Knoten wurden gezeigt und geübt – und schon bald ging es ab in die senkrechte. Der Klettergarten in direkter Umgebung der Hütte bietet hierzu optimale Bedingungen. Sehr schnell neigte sich auch dieser Tag dem Ende und alle waren sehr froh als sie es sich abends im Winterlager wieder bequem machen durften. Am folgenden Tag war eine hochalpine Bergtour angesagt: Das Ziel war die 2649 m hohe Braunarlspitze. Bei bestem Wetter konnten alle Teilnehmer eine gigantische Gipfelaussicht auf viele viele Gipfel genießen, selbst den Bodensee konnte man sehen. Zur Krönung konnte in dieser Woche auch noch die Schönebergkante, 5 Seillängen im 5 -6 ten Schwierigkeitsgrad beklettert werden. Doch auch diese Bergwoche neigte sich am Freitag dem Ende entgegen und es ging zurück in die Heimatstadt Biberach. Viele tolle Eindrücke und neue Freundschaften konnten gewonnen werden.

Autor: Klaus Hassler

Sportklettern an der Laupheimer Brücke

19. August 2017 - 19. August 2017, Laupheim Viadukt.

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Und ab geht’s am Viadukt in Laupheim!Am vergangenen Samstag trafen sich wieder Kinder und Jugendliche zu einem weiteren Programmpunkt der JDAV Biberach im Rahmen des Städtischen Sommerferienprogrammes. Ziel war das Viadukt in Laupheim.Die Anreise fand dieses mal mit dem Fahrrad statt – und so trafen sich am Samstag Morgen 12 Kinder und Jugendliche im Alter von 9 – 15 Jahren sowie 3 Betreuer der JDAV und der Jugendreferent mit der Versprechung, einen spannenden Tag zu erleben. Schnell wurde noch die Kletterausrüstung verteilt und verstaut und schon ging’s los. Auf Fahrrad- und Feldwegen fuhr die Gruppe durchs Risstal in Richtung Norden. Hinter Warthausen mussten die Fahrräder noch über einen umgestürzten Baum gehievt werden, es kamen noch ein paar Regentropfen dazu und nach 1,5 h Stunden stand die Gruppe am Fuße der Laupheimer Kletterbrücke: Ein rießiger Betonklotz, bis zu 10 m hoch, ca. 60 Kletterrouten und insgesamt ca. 500 m² Kletterfläche! Die Gruppe ging hochmotiviert ans Werk, schnell wurden Klettergurte verteilt und eingestellt, Knoten erklärt und das Sichern erläutert. Da einige Teilnehmer/Innen schon Erfahrung aus Kletter-AG’s, vorherigen Veranstaltungen und anderen Kletterhallen mitbrachten, ging das sehr flott und schnell waren die leichteren Touren von der Biberacher Gruppe belegt. Nach einer kurzen Mittagspause durften alle noch abseilen, eine Rießenschaukel wurde errichtet und so vergingendie Stunden sehr schnell, alle hatten sehr viel Spaß. Der 9-jährige Lukas wagte sich sogar an schwierigere Vorstiege bis zum 6 ten Schwierigkeitsgrad, „das macht ja richtig Spaß“ hallte es von der Brücke. Nur eine Versprechung lockte gegen Abend die Gruppe auf den Heimweg: Wir machen noch eine kurze Pause an der Laupheimer Eisdiele, war die Versprechung der Jugendleiter. Dann ging es auf die letzte Tagesetappe bei strahlendem Sonnenschein . Groß war die Freude, als die Kinder und Jugendlichen von ihren Eltern in Empfang genommen wurden und alle waren sich einig – wir kommen im nächsten Jahr wieder mit.

Autor: Klaus Hassler

Sportklettern im Blautal

13. August 2017 - 13. August 2017, Blautal.

Mit 17 Jugendlichen, davon drei Betreuer kletterte die Jugendgruppe des Deutschen Alpenvereins (JDAV) Biberach am Sonntag wie im Sommerferienprogramm angekündigt im Blautal.Gegen acht Uhr trottete sich die Gruppe vor dem Alpenvereinshaus zusammen, um sich gemeinsam mit Bus und Auto in Richtung Fels und Sonne zu begeben. Am Böllisburren, dem ersten Fels im Blautal angekommen wurde von so manch einem Teilnehmer die Umkleide gesucht. Nachdem die Gruppe von den Jugendleitern diverse Sicherungsgrundlagen gelehrt bekommen hatte, konnten alle anschließend hochmotiviert anfangen die steilen Wände gekonnt erklimmen. Alle waren dabei so mit so viel Speed unterwegs, dass schon gegen Mittag die Routen ausgingen. Der frisch eingeflogene Ehrengast aus Bolivien zeigte den Kletterneulingen noch alle erdenklichen Klettertechniken, darunter derÄgypter und der Frosch. Dann war ein Felswechsel erforderlich. An den Peiler Wänden ging es genauso weiter wie davor, mit Spaß, Freude und Elan. Auch hier wurde keiner enttäuscht. Die wie lang ersehnten harten Touren wurden ohne Probleme von jedem gemeistert und so war niemand traurig, als gegen Abend mit ein paar Regentropfen die Heimreise angekündigt wurde. Auf dem Heimweg nach Biberach wurden alle nach dem sonnigen, anspruchsvollen Tag am Fels mit einem Eis in der Ehinger Eisdiele belohnt, das sie in vollen Zügen genossen. Mit strahlenden Gesichtern und voller Vorfreude aufdie nächsten Unternehmungen mit der JDAV Biberach, wurden alle nach den letzten Gruppenspielen wohlbehalten in die Hände ihrer Eltern zurück gegeben.

Autor: Klaus Hassler

Mit Kindern auf der Biberacher Hütte

28. Juli 2017 - 31. Juli 2017, Biberacher Hütte.

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Mit der JDAV im HochgebirgeSpannende Tage im Hochgebirge, ganz am Anfang der Ferien, versprach das Angebot der Jugendgruppe des Deutschen Alpenvereins im Sommerferienprogramm von JugendAktiv. 10 Jugendliche und fünf Betreuer trafen sich am Freitag, um gemeinsam in den Bregenzer Wald nach Landsteg, denAusgangspunkt zur Biberacher Hütte zu gelangen.Das Wetter meinte es nicht ganz so gut, dennoch startete die Gruppe hochmotiviert um an das Tagesziel, die Biberacher Hütte, zu kommen. Dort wurdedie Gruppe sehr herzlich von der Hüttenwirtin Raphaela empfangen. Nachdem das Matratzenlager bezogen war wurde die Umgebung der Hütte erkundet. Mit Kennenlern-Spielen war das letzte Eis gebrochen. Dies war auch die erste Freizeit der JDAV Biberach welche sich an Kinder bis 12 Jahren richtete. So war die Altersverteilung von 8 -13 Jahren. Nach so einem anstrengenden Tag gab es ein hervorragendes Abendessen und alle Kinder freuten sich auf das Matratzenlager.Am nächsten Tag stand der erste Höhepunkt auf dem Programm: Es ging an den nahegelegenen Klettergarten. Unter fachlicher Anleitung wurden die Knoten gelehrt und alle Kinder durften das Freiklettern am richtigen Felsen ausprobieren. Bei strahlend blauem Himmel konnte man von Kaiserwetter reden und alle hattensehr viel Spaß. Sebastian (13) kletterte das erste mal am richtigen Fels und schaffte sogar die schwerste Tour im Nachstieg. Der dritte Tag stand unter dem Motto Hochtour. Das Tagesziel war die 2649m hohe Braunarlspitze. Die Tour begann mit knöcheltiefem Matsch, hatte es doch in der Nacht sehr stark geregnet. Danach entdeckte die Gruppe immer wieder Murmeltiere und bis zum erreichen des Braunarlfürggele zählte die Gruppe ca. 30 Tiere. So war dieser Zugang sehr abwechslungsreich und damit auch sehr kurzweilig. Denn hier begann die hochalpine Unternehmung. Gesichert mit den mitgebrachten Klettergurten stellten jedoch auch die Kletterpassagen kein Problem dar und die 9-jährige Mana aus Tokio strahlte über das gesamte Gesicht und meinte „das macht ja richtig Spaß“. Einige Zeit später folgte dann der Gipfelanstieg und die Gruppe wurde mit einem grandiosen Ausblick für die Strapazen belohnt. Im Hintergrund sah man sogar den Bodensee. Sehr müde kam die Gruppe wieder pünktlich zum Abendessen auf die Hütte zurück. Dann kam schon der letzte Tag, welcher zum aufräumen und spielen benutzt wurde, bevor die Gruppe wieder gemeinsam in das Tal marschierte. Spannende, unvergessliche Tage und Eindrücke konnten dann alle mit nach Biberach nehmen.

Autor: Klaus Hassler

JDAV Biberach "Donaufahrt"

02. Juli 2017, Donau.

  Trotz angekündigten Regens und nicht gerade sommerlichen Temperaturen trafen sich am 2. Juli eine Gruppe von 13 Jugendlichen vor dem AV-Haus. Unser gemeinsames Ziel? Die Donau! Dieser berühmte Fluss, der das Kletterparadies Donautal erschaffen hatte, sollte nun von uns erstmals per Boot erkundet werden. Da die Donau trotz Regen wenig Wasser führte, beschlossen wir von Riedlingen nach Zwiefaltendorf zu fahren. Als wir kurz nach 11 Uhr in Riedlingen ankamen, machten wir die Privat mitgenommenen Schlauchboote Reise fertig, leider riss bei einem der Schlauchboote ein Ring und so stießen wir mit vier aufblasbaren Kanus und einem halbkaputten Familienschlauchboot in See. Als sich dann Alle an ihre Kanus und die Bootsgefährten gewöhnt hatten, machten wir uns dran, dass 11 km entfernte Ziel zu erreichen. Da für den Tag eigentlich Regen vorausgesagt worden war (der zum Glück nicht kam) war auf der Donau fast nichts los, dennoch kam es bei uns zu einigen Unfällen von Kentern bis zum Auflaufen war alles dabei. Als wir dann nach ca. 2 Stunden alle glücklich in Zwiefaltendorf ankamen, beschlossen wir, nach einem letzten Bad in der Donau noch gemeinsam den Tag im Schützenkeller ausklingen zu lassen.

Autor: Jascha Heisler

Christihimmelfahrt im Frankenjura

14. Juni 2017, Frankenjura.

Es war einmal, zur Jährung der Himmelfahrt, eine Gruppe Trolle, Gnome und kleiner Wichte.
Sie hatte hart an ihrem Alltag zu nagen, Arbeit, Studium und Schule machten ihre Finger wund, Rücken krumm und ihre Lider schwer. Sie alle folgten dem Ruf der Kalkheiligtümer Frankens. Die alteingesessenen Bergtrolle Biberachs nahmen in ihren Kreis noch weitere stattliche Felsdämonen auf, bis sie 7 an der Zahl waren.
Nach einem ersten Besuch in der Hexenküche, wo für die dortigen Kessel genug Blut, Schweiß und Tränen hervorgebracht wurden, verschlug es die Gefährten in die sagenumwobene Elfenwelt, wo sich der barbarische Haufen am Beklettern des „Direkten Elfenficks“ (7-) ergötzte. An Manchen nagte allerdings ein tragischer Fluch der Hexenküche, sodass sie gezwungen waren ihre Schmerbäuche in Hängematten und auf Seilsäcken auszuruhen.
Erquicken konnte sie lediglich ein Bad in den Eisquellen von Eichomarel. Dort bewiesen die tapferen Recken ihre Willensstärke, denn sie ließen sich nicht dazu hinreißen, das Gewässer durch ein Goldopfer zu erwärmen.
Auch am Felsen des Bären galt es mannigfaltige Herausforderungen zu meistern, was sogar stabile Sechserkletterer zum 8er klettern verführte. Nach dem Sezieren der sehr senkrechten Segmente in der sengenden Sonne, waren alle sehenswert selig. Zu guter Letzt wurden auf jeden Fall alle vom Zauber des Ortes erfasst, ihre Lieder wieder leicht, ihre Augen wieder glänzend vor Freude, ihre Schultern wieder aufrecht und breiter, die Beschreibung ihrer Oberarme würde jeglichen Rahmen sprengen und die Breite ihrer Schultern das Format dieses Berichtes. Glücklich, zufrieden und streng riechend zerstreuten sie sich wieder in alle vier Winde, mit einem Lächeln auf den Lippen vom nächsten Felsabenteuer träumend.
Und wenn ihnen der Feenstaub(1) nicht ausgeht, dann klettern sie noch heute.

(1)Weißes Zeug in zylinderförmigen Behältern

Autor: Die Gruppe

Traditionelles JDAV Pfingstcamp in Kroatien

02. Juni 2017 - 11. Juni 2017, Rovinj.

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Dieses Jahr führte unsere alljährliche Pfingstausfahrt nach Istrien in Kroatien, genauer gesagt direkt an die adriatische Küste nach Rovinj. Mit 16 Jugendlichen im Alter von 14-22 Jahren, davon 6 Jugendleitern, verbrachten wir dort auf dem Campingplatz „Polari“ eine spannende, von Abenteuern und Spaß gefüllte Ferienwoche.

Direkt am ersten Ferientag trafen wir uns und machten uns mit zwei vollgepackten Minibussen voller Vorfreude auf den Weg. Nach sehr langer Anreisezeit und fast endlosen Staus konnten wir dann endlich unser Camp aufschlagen, die Zelte und Hängematten aufbauen. Nach einem anschließenden Sprung in das erfrischende Meerwasser, konnte sich dann jeder auf seinen Schlafsack freuen. Am nächsten Morgen war endlich Klettern an der Reihe. Auf dem Programm stand zunächst die Erkundung des Klettergebietes „Rovinj“. Wem es beim Klettern zu warm wurde, stürzte sich kopfüber in die Fluten des nahe liegenden Meeres und startete danach erfrischt in die nächste Klettertour - eine tolle Mischung. Tags darauf machten wir uns an die Touren des Klettergebietes "Limski Kanal“.

Doch nicht nur mit dem Klettern konnte man uns begeistern. Meist vetrieben wir uns die Zeit auch mit Volleyball spielen, Baden, Highlinen, Tauchen, Tanzen, Eis essen und einer Vielzahl an anderen tollen Spielen. Abends nach dem Essen, was täglich ein kulinarisches Erlebnis war, gab es noch Fortbildungsmöglichkeiten für die Gruppe: Tipps und Tricks zum Standplatzbau, Prusiken oder Umbinden am Fels, sowie sicheres Abseilen, wurden mit großer Begeisterung verinnerlicht. Am letzten Tag genossen wir noch einen Besuch im Kult-Klettergebiet „Dvigrad“ und sicherten uns somit einen gelungenen Abschluss der Ausfahrt, bevor wir uns am darauf folgenden Tag schweren Herzens an die Rückreise machten. Alle waren traurig dass die Zeit wieder so schnell vorüber war und so wurden auf der Rückfahrt bereits  erste Pläne für das kommende Jahr geschmiedet.

Und hier nochmal der Artikel, der wohl aus einem anderen Jahrhundert stammt... :D

Hier sitze ich nun, zücke meinen Füllfederhalter und beginne mit der Verschriftlichung meiner Reisenotizen. Am 3. Juni, 2017 Jahre nachdem Christi aus dem Mutterleibe plumpste, begab sich der Hofstaat des JDAV Biberach auf eine Reise in den exsozialistischen Herrschaftsbereich Kroatien. Bei einstelligem Wert auf dem Chronografen setzten sich unsere ottomotorbetriebenen Sitzgruppen in Bewegung. Das erste Malheur erfuhr unsereins, als wir auf eine Verstopfung des Reisekanals stießen. Zudem wurde, um Groschen zu sparen, zeitweise auf manuell muskuläre Kraftübertragung zurückgegriffen. Nichtsdestotrotz erreichten wir nach 15 Umrundungen des Minutenzeigers die großdeutsche Kolonie Polari und errichteten unsere provisorische Urlaubsresidenz. Auch der niederste Plebs fand seinen Schlafplatz in aufgehängten Stofffetzen und genoss die Kälte der Nacht in vollen Zügen. Sogleich nahm auch die kaiserliche Cuisine, welche unsere Wenigkeit auch den kommenden Wochenzyklus mit deliziösem Gaumenschmaus versorgte, ihre Arbeit auf und stopfte die gierigen Schlünder des gemeinen Plebs. Wir speisten jedoch nicht nur königlich, sondern genossen auch kraftzehrende Steigungssportarten an zu erklimmenden Gesteinsmassen bei frohlockendem Scheinen des Himmelslichtes. In jenem Schein ließ auch ein Strandspiel mit luftgefüllten Lederlappen und quergespanntem Fischermannsutensil unser Antlitz vor Freude erstrahlen. Die eisernen Huftiere aus den königlichen Stallungen mussten aus Platzgründen leider in heimischen Gefilden zurückgelassen werden, was den ein oder anderen anstrengenden Fußmarsch zur Folge hatte. Nach weiteren Erkundungen fiel uns auch ein mit Nudelwasser gefüllter Tümpel auf, welcher der bereits ein schwimmendes Fort der Opposition beheimatete. Gleichzeitig wurde das Fußvolk angewiesen nur in Ufernähe zu verweilen, um nicht an den Rand der Erdscheibe zu verdriften. Auch gelegentliche Besuche des Koloniezentrums Rowinjot wussten das Gesindel glücklich zu stimmen. Hier versuchte man sich an kalten Süßspeisen oder am Erwerb von sonnenverdunkelnden Doppelmonokeln. Beobachtete man das Fußvolk, fiel dem Betrachter sofort die offen gelebte Narrenfreiheit auf, welche den gemeinen Plebs zu allerlei schelmischen Zwischenrufen und Schabernack zu Kosten des restlichen Gesindels anstiftete.
Schließlich musste der Hofstaat aber wieder, um die Herrschaftsansprüche in heimischen Gefielden nicht zu verspielen, die lange Rückreise zurück nach Biberach antreten. Der Hofstaat sieht sich jetzt erholt und blickt sehnsüchtig auf das nächste Jahr in welchem die nächste Erkundungsreise bevorsteht.

Und hier zu guter Letzt noch ein Link zu dem Video, das wir geschnitten haben: YouTube

Autor: Philippe Pieper (Andi, JP, Hannes)

Kroatien Sommer 2016

22. August 2016, .

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Kroatien Sommer 2016 Und auch dieses Jahr fuhr in den Sommerferien wieder eine kleine Gruppe nach Kroatien um sich an den kroatischen Felsen zu erfreuen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen zu lassen und anschließend im kühlen Meer eine Abkühlung zu genießen, aber der Reihe nach: Gleich am ersten Ferientag trafen sich Klaus, Robin, Moritz, Luca und Luca um den Wohnwagen sowie den X-Trail zu beladen. Fünf Fahrräder, Kletterausrüstung sowie diverse Kochutensilien mussten anmontiert und verstaut werden. Am frühen Abend ging die Reise los. Wir mussten uns sehr beeilen, denn genau an diesem Wochenende kam auch Herr Putin nach Europa und just am Karawankentunnel sollten sich unsere Wege kreuzen. Was wir davon abbekommen haben war lediglich ein längerer Stau, den wir zum Glück noch vor Mitternacht hinter uns bringen konnten. Mit einer kurzen Übernachtung bei Ljubljana erreichten wir auch am Folgetag die Insel Cres, welche uns aus dem Vorjahr schon gut bekannt war. Hier wartete traumhafter Fels auf uns! Neu an diesem Jahr war die Mobilität auf dem Meer, welche wir durch aufblasbare Kanus mitbrachten. So konnten wir tagsüber fernab vom Campingplatz raumhafte Strände besuchen und die Insel mit den wunderschönen Buchten besser kennenlernen. Aber auch am Lande waren wir sehr aktiv: mit unseren Mountainbikes konnten wir traumhafte Trails fahren und dann doch immer wieder im Meer baden. Punta Kriza ist touristisch sehr wenig erschlossen und es ist auch nicht viel los. So zog es die Gruppe nach einer Woche weiter zur nächsten Insel, wieder auf die Insel Krk nach Baska. Hier kennen wir uns in der Zwischenzeit sehr gut aus und auch hier hatten wir an den Felsen noch einige offene Projekte. Bergtouren mit den Bikes, ein Besuch im Schlammloch, bekanntschaften mit Nachbarinnen, die Zeit verflog wie im Fluge und so hieß es auch hier nach einer Woche wieder „Abschied nehmen“. Mit den Gedanken bald wieder auf die Biberacher –Hütte zu kommen fiel uns dies einfacher und so fuhren wir an einem Stück, über Nacht wieder zurück nach Biberach. Für alle Teilnehmer war dies eine spannende, kurzweilige und auch erholsame Reise. Wer Lust bekommen hat bei so einer Reise mal mit dabei zu sein – meldet euch einfach bei uns! Klaus Hassler, Moritz Pfarr, Eric Lindenau, Luca Schmidhäusler und Robin Göpper

Autor: Klaus Hassler

Biberacher Hütte

16. August 2016, Jugend des DAV Biberach bringt Kindern die Alpen näher.

In der dritten Woche der Sommerferien veranstaltete die JDAV Biberach im Rahmen des Sommerferienprogramms eine Kinder- und Jugendfreizeit auf der sektionseigenen Hütte. Schon am ersten Tag, nach einem anstrengenden Aufstieg und einer herzlichen Begrüßung durch die neue Hüttenwirtin Raphaela, zog es die Gruppe in den nahegelegenen Klettergarten. Da sowohl Alter als auch Gebirgserfahrung der Teilnehmer bunt gemischt war, reichten die Aktivitäten von der Vermittlung grundlegender Sicherungstechniken bis hin zum selbstständigen Klettern anspruchsvoller Routen. In den nächsten Tagen gab es, je nach Lust und Laune, ein abwechslungsreiches Angebot. Dieses reichte von immer eigenständigerem Klettern in verschiedensten Schwierigkeitsgraden über herausfordernde Wanderungen auf die umliegenden Gipfel bis hin zu pädagogisch wertvollen Gruppenspielen an und in der Hütte. Diese tagesfüllenden Aktionen trugen sicherlich noch ihren Teil dazu bei, dass das ohnehin schon vorzügliche Abendessen jeden Tag aufs Neue hervorragend mundete. Die Abende waren erfüllt von emotionalem Mitfiebern bei Gesellschaftsspielen sowie durch schräges Gitarrenspiel begleitetem schiefem Gesang, in den auch manch anderer Hüttengast freudig einstimmte. Wie so oft war auch diese abenteuerliche Zeit viel zu schnell vorbei und beim Abschied waren sich alle darüber einig, dass sie lieber noch einmal 5 Tage gemeinsam unterwegs wären als wieder getrennte Wege zu gehen.

Autor: Klaus Hassler