Über uns

Die Skitourengruppe der Sektion Biberach des Deutschen Alpenvereines unternimmt während des Winterhalbjahres Skitouren in verschiedenen Schwierigkeitsgraden sowohl im heimischen Allgäu, im Tannheimer Tal, im Bregenzer Wald und im schweizerischen Graubünden, aber auch in anderen interessanten Skitourengebieten im angrenzenden europäischen Ausland.

Durchgeführt und angeboten werden die Unternehmungen von versierten Tourenleitern. 

Die genauen Informationen können dem Tourenprogramm und den einzelnen Tourenausschreibungen entnommen werden. 

Grundlage für eine Teilnahme sind unsere Allgemeinen Teilnahmebedingungen. 

Ihre Anfragen und Wünschen richten sie bitte an den Skitourenwart: 
Heinz Reinhardt, Arnoldstr. 3, 88400 Biberach/Ringschnait, 
Tel. 07352 / 3365               Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltungen

Skitourenprogramm 2020

Das Skitourenprogramm für den Winter 2020 steht und ich hoffe ihr findet die eine oder andere Skitour bei der ihr mitgehen wollt.

Heinz Reinhardt
(Skitourenwart)

Weitere Informationen: dav-skitouren-2020.pdf

Übungsleiter

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Alexander Steinle

Skitourenleiter

Trainer C Skibergsteigen

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+49 (0) 7351 5380413.

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Michael Sonntag

Tourenleiter

Tourenleiter Ski- und Skihochtouren, Berg-, Kletter- und Hochtouren.

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+49 (0) 178 2904740

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Hans-Peter Billian

Skitourenleiter

Fachübungsleiter Skibergsteigen

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+49 (0) 7351 / 8288111

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Stefan Uhl

Skitourenleiter

Fachübungsleiter Bergsteigen, Hochtouren, Skibergsteigen und Skihochtouren

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+49 (0) 7351 / 73609

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Friedemann Scheu

Skitourenleiter

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+49 (0) 7356 / 3605

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Erich Dollinger

Skitourenleiter

Fachübungsleiter Ski- und Skihochtouren

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+49 (0) 751 / 51014

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Heinz Switek

Skitourenleiter

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+49 (0) 7351 / 28409

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Heinz Reinhardt

Skitourenwart und Skitourenleiter

Fachübungsleiter Ski- und Skihochtouren

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+49 (0) 7352/3365

Roland Butz

Skitourenleiter

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+49 (0) 7356/768

Berichte

Werktagsskitouren 2019

27. Januar 2020 - 27. Januar 2020, .

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Werktagsskitouren 2019

Kranzegg, 11. Januar 2019

Dazu berichtet Klaus Boger:

Schneechaos in Bayern und Österreich.
Lawinenwarnstufen 4 und 5. Schwierige Aufgabe für Tourenführer Heinz, eine erste Skitour zu planen. Trotzdem fanden sich am Freitag, den 11. Januar elf Tourengeher zusammen um ins
Allgäuer Alpenvorland zu fahren und eine kurze wetterberuhigte Phase zu nutzen. Bei meterhohem Neuschnee bot es sich an, im Gebiet der zur Zeit stillgelegten Grüntenlifte zu touren. Zudem herrschte dort „nur“ Warnstufe 3 und das Gebiet kann wohl als lawinensicher bezeichnet werden. Am Vormittag ließ sich sogar die Sonne etwas blicken und das Ziel, die bewirtschaftete Grüntenhütte war bald erreicht. Der Schnee reichte teilweise bis ans Dach und die Eiszapfen bildeten einen glitzernden Vorhang rechts und links der versteckten Eingangstür. Die Abfahrt in Richtung Kammeregg bot knietiefen Pulverschnee. Geschwindigkeitsrekorde waren nicht möglich, aber der Reiz bei solchen extremen Schneeverhältnissen sein Können zu testen war durchaus gegeben. Bevor das Gelände zu flach wurde stieg die Gruppe wieder zu Hütte auf um dann entlang der nicht präparierten Abfahrtspisten zum Parkplatz abzufahren. Man war zufrieden.... und da war noch der Hund, der uns beim Aufstieg entgegenkam. Auf unserer Aufstiegsspur! Und der sich weigerte, in den tiefen Schnee auszuweichen um für uns Platz zu machen. Zum Glück kam Frauchen auf Tourenski herangerauscht und empfahl: „Einfach alle die Beine spreizen, dann läuft er durch!“ Wir taten es, und der Hund schlüpfte durch den Menschentunnel. Wenn nur alle Probleme so einfach zu lösen wären!!!

Sonnenkopf, 23. Januar 2019

Dazu schreibt Rosi Reichle:

Am 23. Januar fuhren 11 Skibergsteiger der Werktagsgruppe nach Altstädten bei Sonthofen, um den Sonnenkopf zu besteigen. Die Schneelage war gut, aber die Wettervorhersage war sehr unterschiedlich. Die Gruppe hatte jedoch großes Glück und konnte bei schönstem Sonnenschein den Tag genießen. Der Aufstieg von 1.000 hm war gut zu meistern und die Gipfelrast, windstill im Sonnenschein mit Blick in die Allgäuer Alpen, war wunderbar. Die Abfahrt
ermöglichte nur sehr wenige Tiefschneeschwünge, denn seit Wochen war der Sonnenkopf, aufgrund der Lawinenlage, ein begehrtes Tourenziel und die Abfahrten glichen eher einer Skipiste.

Bleicherhorn, 29. Januar 2019

Dazu berichtet Gerhard Schwarz:

Der Tag hat uns überrascht mit einer knietiefen Neuschneemenge. Dies hat die gesamte Tour sehr stark geprägt - durch die anstrengende Spurarbeit. Zum Glück war wenigstens der Aufstieg bis zur Mittelbergalm (1248 m ) gespurt. Anfangs noch Schneefall aber dann bei Sonnenschein durften wir eine
traumhafte Winterlandschaft erleben. Wegen Lawinengefahr haben wir kurz vor dem Bleicherhorngipfel abgebrochen. Die Abfahrt - mit zweimaligem auffellen - war, bis auf die letzten Höhenmeter, ein Genuss bei jungfräulichen Pulverschneehängen.

Eineguntkopf, 5. Februar 2019

Klaus Boger erinnert sich:

Leider hatte die Oberstiegalpe am Dienstag Ruhetag. Das war aber schon der einzige Wermutstropfen bei der Skitour am 5. Februar auf den Eineguntkopf (1639 m) in der Nähe des Hochgrats. Der Rest war Sonne pur, weitgehende Windstille und ca. 30 cm Neuschnee in bestem Pulver. Die 13 Teilnehmer, darunter 4 sportliche Damen waren begeistert. Die Gipfelrast nach etwa 800 Höhenmetern bescherte nicht nur kulinarische Genüsse (auf Berggipfeln schmeckt auch das einfachste Vesper besser als jedes Gourmethäppchen) sondern auch eine umwerfende Rundumsicht. Die Experten übertrafen sich bei der mehr oder weniger gewagten Bestimmung umliegender Gipfel. Wer Tourenführer Heinz kennt, weiß, dass es mit der einfachen Abfahrt über die weitestgehend unberührten Hänge nicht getan ist. Zweimal Wiederauffellen ist schon drin, um die magische Grenze von tausend Höhenmetern zu knacken und die Spuren der Biberacher AV-Mitglieder auf immer neuen Hängen in der herrlichen Schneelandschaft zu hinterlassen.

Hoher Freschen, 13. Februar 2019

Der nachts frisch gefallene Schnee machte 14 Skibergsteigern Appetit auf die schönen Hänge am Hohen Freschen. Bei strahlendem Sonnenschein und
idealen Schneeverhältnissen, tragender Altschnee-Harschdeckel mit 15 cm Pulverauflage, stiegen wir den Ski-Weg hinauf zum Durchstieg unterhalb des Falben. Ein erster Blick auf die lockenden, unverspurten Hänge bis zum Hohen Freschen hinauf versprach ausgelassene Abfahrtsfreuden. Eine Stunde später, auf dem Sattel zwischen dem Frechen Haus und der Hohen Matona angekommen, stellten wir fest, dass bei Lawinenwarnstufe 3 der Anstieg über die Steilstufe zum Freschengipfel zu riskant war. So haben wir uns entschieden, aus dem Sattel noch weitere 80 Höhenmeter aufzusteigen und auf dem NW Vorgipfel der Matona die verdiente Mittagspause zu machen. Doch selbst die großartigste Aussicht und die herrschende Windstille konnten uns nicht lange zurückhalten. Die Abfahrt in dem gleichmäßigen, ideal geschichteten Pulverschnee ließ uns bis zur unteren Saluveralpe schweben. Hier begann dann wieder die übliche Plackerei mit aufgefellten Skiern zurück ins Skigebiet Gapfohl. Eine rassige Schneise vom Gapfohler Falben versprach für einen kleinen Teil der Gruppe noch ein Sahnehäubchen auf die Tour. Nach kurzem, schnellen Aufstieg wurde es angenommen. Nach der Abfahrt über die Piste zum Parkplatz hatten wir 1200 Hm bewältigt. Ein gelungener Skitag Heinz Switek

Schönberg, 19. Februar 2019

Dazu schrieb Volker Dieffenbacher:

Der Schönberg bei Malbun, Lichtenstein, sollte es bei dieser Unternehmung der Werktagsskitourengruppe sein. Neun begeisterte Skitourengeher machten bei besten Wetterbedingungen auf den Weg. Vom
Parkplatz der Bergbahnen Malbun ging es zunächst einen Wirtschaftsweg den Berg hoch zu einem Sattel, der nach einer ersten kurzen Abfahrt zum eigentlichen Aufstieg auf den Schönberg führte. In weit ausholenden Kehren bei mäßiger Steigung erreichten wir den Gipfel des Schönbergs, der uns eine traumhafte Aussicht bot: Die umliegenden Bergketten strahlten im Sonnenlicht, die Sicht reichte bis zum Bodensee. Nach ausgiebiger Gipfelrast machten wir uns an die Abfahrt, wo uns die erwarteten wechselnden Schneeeigenschaften auch mal zu schaffen machten. Der genauen Kenntnis der Topografie ist es jedoch zu danken, dass wir immer wieder Hänge mit unverspurtem Schnee antrafen, wo jeder mit Genuss schwingen konnte. Das mehrmalige Auffellen wurde gerne in Kauf genommen.

Ponten, 28. Februar 2019

Mit 10 Teilnehmern bei guter Wetterprognose nach Schattwald gefahren, vom Tourengeherparkplatz beim Dorfhaus zum Anfang der Aufstiegsspur rechts vom Bach auf dem Sommerweg (bei reichlich Schnee) zur Stuibensennalpe aufgestiegen und bei zunehmendem Wind und bei Sonnenschein durch das Pontenkar auf pistenähnlicher Schneebedeckung ohne Mühe bis zum Skidepot, ca. 80 Hm unterhalb des Gipfels, gestiegen. Bei heftigem Wind auf dem Sattel war die Versorgung der Felle und der Ski etwas problematisch, Harscheisen, Handschuhe und Mützen machten sich kurz selbständig. Auf dem Gipfel war nur Zeit für ein Foto und dann begann sofort der fluchtartige Abstieg aus der windigen Gipfelzone. Nach umständlichem Ski-Anschnallen ging es dann zügig den gut zu fahrenden Schnee hinunter bis zur Abfahrtspiste Zöblen/Schattwald. Die Tour war um 13 Uhr zu beendet. Warme Frühlingsluft machte die Heimreise angenehm. 




Autor: Heinz Switek

Skitouren 2020

06. November 2019, .

Skitouren 2020 DAV Sektion Biberach    
           
Datum Ziel Gebiet Schw.keit Führer  
           
           
04. - 06.01. Hirschberg Bregenzer Wald I S. Uhl  
11. o. 12.01. Riedberger Horn Allgäu I F. Scheu  
18. o. 19.01. Toreck Kleinwalsertal I - II A. Steinle  
25. o. 26.01. Grünhorn Kleinwalsertal I - II H.-P. Billian  
01. o. 02.02. Zirleseck/Rhonenspitze Tannheimer Tal II H. Reinhardt  
08. o. 09.02. Tschachaun Lechtal II S. Uhl  
15. o. 16.02. Elmer Muttekopf Lechtal II M. Mayer  
22. o. 23.02. Hohe Madona Laterns I - II F. Scheu  
29.02. o. 01.03. Oberzalimkopf Brandner Tal I - II R. Butz  
06. - 09.03. Astitreffen Simplon II Scheu/Kniep  
07. o. 08.03. Vergaldner Hinterberg Montafon II H.-P. Billian  
14. o. 15.03. Wolleggleskarspitze Lechtal II - III M. Mayer  
18. - 22.03. Matschertal Vinschgau II - III H. Reinhardt  
21. o. 22.03. Hintere Steinkarspitze Lechtal I- II A. Steinle  
28. o. 29.03. Kleiner Daumen Allgäu II S. Uhl  
04. o. 05.04. Hochkünzel Bregenzer Wald II H. Reinhardt  
11. o. 13.04. Ostern        
18. o. 19.04. Schesaplana Brandner Tal II - III H.-P. Billian  
25. o. 26.04. Rotbühlspitze Montafon II F. Scheu  
           
           
           
           
           
Skitouren an Werktagen  
Die Werktagsskitouren finden je nach Wetterlage bevorzugt am Mittwoch oder Donnerstag statt. Die Teilnehmer der Werktagsgruppe werden durch E-Mail Anfang der Woche über Tourenziel und -tag informiert. Die Anmeldung erfolgt, wenn nicht anderes angegeben,am Dienstag von 11 - 12 Uhr telefonisch bei Monika Schumacher, Tel. 07351/75377. Die Touren werden von Heinz Switek geleitet. Interessenten für Wochentagsskitouren melden sich bitte bei Monika Schumacher.  
Bemerkungen: Touren können aufgrund der Wetter-, Schnee- oder Lawinenlage verschoben oder abgesagt werden. Der Tourenführer kann die Teilnahme an einer Tour wegen mangelndem Können oder Ausrüstung ablehnen. Auf die Teilnahmebedingungen für Skitouren wird verwiesen.
           
           
Schwierigkeiten der Skitouren:
I = leicht
Skifahrerisches Können in leichtem Gelände, Stemmschwingen im Tiefschnee, 
Kondition für Aufstiege von 2 - 4 Stunden (ca. 1000 Hm)
II = anspruchsvoll, mittelschwer
Erfahrung im Tourenskilauf, Stemmschwingen und Spitzkehren in steilem Gelände und bei 
jeder Schneeart, Kondition für 4 - 6 Stunden Aufstieg und Abfahrt mit leichtem Gepäck 
(ca. 1000-1300 Hm).
III = schwierig
Nur für erfahrene Skibergsteiger. Stemmschwingen in steilem Gelände und schmalen Rinnen bei 
jeder Schneeart. Hervorragende Kondition für Aufstiege und Abfahrten bis zu 8 Stunden mit leichtem 
bis schwerem Rucksack
 
Skitourenleiter
           
Butz, Roland, Tel. 07356/768        
Billian, Hans-Peter, Tel. 07351/8288111 Steinle, Alex, Tel. 017663843834  
Reinhardt, Heinz, Tel. 07352/3365 Switek, Heinz, Tel. 07351/28409  
Mayer, Manfred, Tel. 017667558361 Sonntag, Michael, Tel. 07351/8854  

Skitouren im Ahrntal

30. März 2019, Ahrntal.

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Fünf Tage auf Skitour im Ahrntal

 

Vom 20. bis 24. März verbrachten 18 Skitourengeher der DAV Sektion Biberach fünf tolle Tage unter der Führung von Friedemann Scheu und Heinz Reinhardt im südtirolerischen Ahrntal. Am Mittwochnachmittag konnte nach der morgendlichen Pkw-Anfahrt noch eine kleine Eingehtour auf den Hüttenkopf, 2302 m unternommen werden, wobei die Tourengeher bei der nordseitigen Abfahrt den tollen Pulverschnee testen konnten. Am nächsten Tag war wieder bei bestem Wetter die 2850 m hohe Sattelspitze das Ziel. Gleich nach dem Start ging es durch ein enges V-Tal steil zur Sache, doch ab ca. 2000 m konnte in einem schönen nordseitigen Hochtal bis zum Skidepot auf 2700 m Höhe aufgestiegen werden. Aufgrund von heiklem Triebschnee musste dann auf den Gipfel verzichtet werden. Dafür entschädigte die tolle Abfahrt über schöne und teilweise sehr steile Pulverhänge. Als Kulturschmankerl wurde dann noch im Tal die aus dem 14. Jahrhundert stammende Heilig Geist Kapelle besichtigt. Am Freitag war dann die Königstour auf den Rauchkofel, 3251 m angesagt. Über abwechslungsreiche Südhänge mussten 1700 Höhenmeter zurückgelegt werden. Dafür reichte die Sicht bei bestem Wetter vom Ortler im Westen, über die Marmolada im Süden bis zum Großen Venediger im Osten. Die Abfahrt war entlang der Aufstiegsspur dann bei abwechselnden Verhältnisse ein Genuss und es gab nach 9 ½ Stunden bei der Ankunft im Hotel nur strahlende Gesichter. Am Samstag war dann das nordseitig ausgerichtete Merbjoch mit 2826 m das Ziel. Anfangs sehr steil und später über schöne Rücken und Mulden wurde nach 4 Stunden das aussichtsreiche Joch erreicht. Die Abfahrt im Pulver war bis zur Merbalm auf 2006 m Höhe ein Traum. Am letzten Tag führte eine kurze Skitour die Teilnehmer auf die Achsel, 2336 m oberhalb des Windtales mit toller Sicht aufs Ahrntal. Die Abfahrt erfolgte bei bestem und butterweichem Firn entlang der Aufstiegsspur zurück zur  Unterkunft in Kasern. So wurden in den fünf Tourentagen bei wolkenlosem Wetter über 5700 Höhenmeter absolviert, wobei jeder Meter im Aufstieg und bei der darauf folgenden Abfahrt genossen wurde.

Autor: Heinz Reinhardt